SmartCoop-SCFI

"SmartCoop" heißt "intelligent kooperieren". Gibt es auch Kooperation, die nicht "intelligent" ist"? Bewusst wohl nicht, aber unbewusst durchaus. Unbewusst", so stellt man oftmals fest - werden wichtige Coop-Elemente schlichtweg übersehen. Meist sind das jedoch genau die Elemente, die das ausmachen, was man als die (entscheidenden) als Wirk-Kraft-Vorteile bezeichnen könnte. Kooperation ist - von Natur aus - normal;" jeder Form von Konkurrenz überlegen. Wir wollen in diesem Blog den Nachweis dieser Annahme erbringen. Das "SmartCoop - ForschungsInstitut" (SCFI) führt Wissenschaftler, Fachberater, Manager und andere Expertengruppen zusammen, um die jetzt notwendigen - COOP-ZUKUNFTS-BILDER - für Wirtschaft, Politik und Gesellschaft - entstehen zu lassen. Wir "experimentieren" mit vielen neuen "Werkzeugen", was natürlich auch "Anleihen" aus der QuantenPhysik einschließt. Hier kooperieren wir mit dem IWMC (Internationale Wissenschafts-Cooperation für angewandte Quantenphysik). Wir veröffentlichen auf diesem Blog - anwendungsbezogen - vor allem Auszüge aus unserer diskursiven Forschungs-Praxis. Über die Arbeit unserer Fachgruppen informieren eigene FachBlogs, wie z.B.: Modernes Genossenschaftswesen - GenoGenial - Genossenschaft-Online, Genossenschaftskommentar - CoopTransform, CoopGo-Dialog, CoopGo-Politik, Menschen-in-Kooperation, QuantenManagement. (Koordination der Arbeit des SCFI: Gerd K. Schaumann)

18.12.21

Die „DNA “ der Genossenschaften und Kooperationen. …

 

*CoopCode – Die DNA der Kooperation*

 

Diverse – etwa gleichgelagerte - Fragen (Essenz)

 

Was ist der „CoopCode“ und gibt es so etwas überhaupt? Und was die DNA einer Kooperation? …

Bisher ist uns der Begriff „DNA“ nur in Bezug auf Menschen bekannt. Aber man scheint in Teilbereichen der Wissenschaft inzwischen strittig zu sein, ob die DNA wirklich nur „einen Strang“ hat oder mehr; manche sprechen von 12 Strängen“. …

Das ist – wohl nicht nur  uns – etwas verwirrend. Könnten wir dazu mehr Informationen bekommen? …

Und außerdem:

Was könnte das für unsere eigene Kooperation (Genossenschaft) bedeuten?

Wenn wir euch überfordern, würden wir das verstehen, denn die Coop-Wissenschaft scheint noch ganz am Anfang zu stehen …  

Kooperation „überdimensional“ denken und entwickeln? ….

Was heißt das? Wie geht das? Kann man das lernen? …

 

Antworten (Essenz)

 

Eine wirklich interessante Frage. …

Wir sind so frei zu behaupten, dass euch das „Prinzip DNA“ nicht unbekannt ist. …

Das können wir jedoch nicht bereits bei allen Lesern erwarten.

Deswegen wollen und sollten wir zunächst einige Grundlagen schaffen.

Bitte habt einen Moment Geduld, denn wir wollen zu nächst klären:

·       Was verstehen wir unter „Code“?

Diese Frage ist in der Tat einfacher zu beantworten, weil über einen „Code“ durchaus sinnvolle Vorstellungen bestehen. Dies ist bezüglich der „DNA“ anders. Hier scheinen die Vorstellungen völlig auseinander zu gehen. Die einen (z.B. die traditionellen Mediziner) sprechen von einem einzigenDNA-Strang“. Quantenwissenschaftler beziehen interdimensionale Zusammenhänge mit ein und sind davon überzeugt, dass es sogar  12 oder gar 13 DNA-Strängen gibt. Die einen sagen, man könne nur einen (chemischen) Strang nachweisen und auch davon sei noch eine Menge „Abfall“ (i. S. v. inaktiv)  An Euerer Frage erkennen wir unschwer, dass ihr nicht zu den Menschen gehört, die annehmen, dass nur das Wirklichkeit sei, was wir mit unseren Sinnen wahrnehmen könne. …

Wir stellen dies vorweg fest, weil wir annehmen müssen, dass ohne weitere (vereinfachende) Erläuterungen, wir mehr Unverständnis als „Verstehen“ bei den meisten Lesern erzeugen würden. Konsens besteht derzeit zwischen diesen Gruppen wohl nur darin, dass die „DNA“ eine Art „Steuerungsfunktion“ für unseren Körper mit innerhin

·       ca. 10-100 Billionen Zellen wahrnimmt. …

Ahnt Ihr bereits, was das – in Bezug auf „Wahre Kooperation“ bedeuten könnte, ja bedeuten muss?!

Dagegen scheint die „Koordination“ von Menschen z.B. in einer „Kooperation namens Genossenschaft“ eher wie eine „Banalität“ zu klingen, wenn lediglich 5, 10, 50, 100 oder auch (selten) mehr als  1.000 „Zellen“ (Menschen) zu koordinieren sind. …

Und trotzdem tun sich Genossenschaften scheinbar bereits schwer, allgemein wirklich akzeptierten „Konsens“ zwischen nur relativ wenig „Zellen“ (Menschen) zu finden und diesen dauerhaft aufrecht zu erhalten. …

Das legt den Verdacht nahe, dass irgendetwas unstimmig (oder „unteroptimal“) sein könnte an dem, wie man bisher als Genossenschaften oder Kooperationen gesehen, definiert und konstruiert hat.

Daraus ergibt sich zwangläufig etwa folgende (durchaus provokative) Fragestellung:

·       Wie sollte unser Verständnis von Kooperation oder Genossenschaft wirklich sein, um etwa so geniale „Kooperations-Erfolge“ zu erreichen, wie sie unser Körper – selbst nachvollziehbar von jedem Menschen – tagtäglich und ohne Unterbrechung erbringt?  

Erste Antworten könnten vielleicht so aussehen:

·       Indem wir beginnen, natürliche Erfolgskonzepte, Stück für Stück in unser Selbstverständnis vom wahren Leben einzubeziehen.

·       Indem wir beginnen, „natürliche“ Erfolgskonzepte in Bezug auf sinnhafte „Vorbildhaftigkeit“ näher zu betrachten, systematisch auszuwerten und diese den vorfindbaren „Quasi-Kooperationen“ gegenüberzustellen.

·       Indem wir beginnen, „Kooperationswissenschaften“ als wirkliche Alternative zur derzeitigen (allumfassenden) „Konkurrenz-Wissen-schaft“ zu entwickeln.

·       Indem wir beginnen, mehr „quantenhaft“ zu denken und uns sozusagen aus der starken Fixierung auf  „lineares Denken und Handeln“ zu lösen.

·       Indem wir erkennen, dass die derzeitige Form von Genossenschaften (noch) nicht „menschenkonform“ wirken (können), quasi sogar eher – wenn auch noch unbewusst - als „Stabilisatoren“ der Konkurrenzwirtschaft fungieren und deshalb (noch) nicht wirklich innovative Veränderungs-Potentiale für einen Kooperativen Wandel repräsentieren.

·       Indem wir die geniale Effizienz und Effektivität von Körper und Natur erforschen, um daraus geeignete Schlüsse zu ziehen, wie „natürliche Kooperation“ wirklich wirkt. ….

Nutzen wir dafür beispielhaft ein gern in Genossenschaftsbereichen genutztes „Mantra“.

Es ist vor ca. 200 Jahren vermutlich von dem „Genossenschaft-Pionier“ Friedrich Wilhelm Raiffeisen „erdacht“ worden:

·       „Was der Einzelne nicht schafft, schafft die Gemeinschaft!“

Übertragen auf „natürliche“ Kooperation würde das etwa heißen:

·       Es spielt keine Rolle, ob alle „Mitwirkenden“ wirklich (bewusst oder unbewusst) das Gleiche wollen. Hauptsache es sind – nach derzeitigem Standard – mindestens 3 Menschen oder Institutionen bereits, zusammenzuwirken zusammenwirken, weil sie meinen, etwa gleichgelagerte  „Probleme“ zu haben und besser lösen zu können.

Es wird unterstellt, dass jeder „Teilnehmer“ tatsächlich bereits weiß, was er oder sie (Teilnehmer) wirklich (gemeinsam besser) erreichen will. …

Aber noch etwas wird beim diesem „Raiffeisen-Mantra“ unterstellt:

·       Es spielt eigentlich keine Rolle zu klären, warum „dies“ der Einzelne nicht wirklich auch allein schafft oder schaffen könnte. …

Dabei wäre Ursachen-Forschung für das individuelle Unvermögen eigentlich angebracht, denn genau dies „bringt“ er auch in die Gemeinschaft mit. …

Oder anders ausgedrückt:

·       Es muss Gründe dafür geben, dass diese „Einzelnen“ – dieses oder jenes Problem  - nicht allein schaffen können. …

Liegen diese Gründe eher in der Situation oder eher in der Person?  Denn:

·       Erst wenn die wirkliche Ursache erkannt ist, kann man über eine geeignete (sinnvolle) „Therapie“ nachdenken und klug handeln. …

 Wir wollen dies – für uns eher uneinsichtige - „Raiffeisen-Mantra (RaMa)“ zur Verdeutlichung des Gesagten einmal  bewusst (beispielhaft) überzeichnen:

·       Angenommen es ist jemand ein „schlechter“ Fußballer (Problem). Aber er/sie spielt dennoch gern Fußball. Gemäß dem „RaMa“ würde er/sie sich mit anderen Menschen zusammenschließen, die ähnlich „unbegabt“ sind, in der Hoffnung, dann ein erfolgreicheres Team zu werden sein. …

Macht das (wirklich) Sinn?

Kann so wirklich (Gruppen-) Erfolg entstehen?

Wohl nur dann, wenn man mehr Freude haben will oder etwas  Abwechselung sucht, aber nicht um wirklich (gemeinsam) ERFOLG zu erschaffen. …

Fassen wir zusammen:

·       Die Situation für den „Un-Talentierten“ wird anders, aber wohl kaum – im Sinne des „RaMa“ (wirtschaftlich) erfolgreicher!

Nur wenn z.B. (nicht jedoch wirtschaftliche Gründe) im Vordergrund stehen, kann diese Betrachtung zu anderen Ergebnissen führen. …

Steht z.B. die gemeinsame Freude im Mittelpunkt und die (Leistungs-) Ergebnisse spielen keine wesentliche Rolle, könnte man erneut nachdenken …

·       Wir sagen nicht, dass solche Kooperationen nicht notwendig oder wichtig sind. Wir sagen aber deutlich:

·       Dass eine „Therapie“ erst wirken kann: wenn man die wahren Ursachen nicht verdrängt!

Also scheint es logischer zu sein, zunächst der Frage nachzugehen:

·       Was ist der wahre Grund, weshalb jemand (scheinbar noch) ein „Problem“?

Dazu sind – bezogen auf unser „Fußball-Beispiel - mehrere Antworten möglich:

·       Fehlendes Talent

·       Fehlendes Training

·       Fehlende (wirkliche) Motivation, etc.

Wir erkennen unschwer, wie „paradox“ oder „daneben“ es wäre – gerade wegen des erwünschten gemeinsamen Erfolgs auf eine Art individuell intensiverer „Ursachenforschung“ zu verzichten. …

Wir würden sogar noch einen Schritt weitergehen wollen und herausfordernd vermuten:

·       Könnte nicht genau dieser Verzicht auf solche  (oder ähnliche) „Ursachenforschungen“ dazu geführt hat, dass (zumindest das deutsche) Genossenschaftswesen sich derzeit nicht unbedingt auf der „Überhol-Spur“ befindet?

Der Gedanke „Kooperation“ ist genial, denn so „arbeiten“ auch die bekanntermaßen effektivsten Systeme:

·       Unsere Natur und unser aller Körper.

Übertragen wir – zur weiteren Verdeutlichung - diese Situation jetzt auf eine zu gründende Genossenschaft, dann wird deutlich, was (zunächst individuell) zu „tun“ (besser zu „sein“) wäre:

·       Zuvörderst wären wohl die Voraussetzungen zu klären, um eine wirklich erfolgreiche Teamfähigkeit herzustellen!

·       Erst danach sollte in  „Strukturbildungs-Handlungen“ eingetreten werden – oder eben noch nicht. …

Wir wollen es zunächst dabei belassen und lediglich unsere  „Verwunderung“ zum Ausdruck bringen, weshalb diese „Unebenheiten“ (oder gar kooperative Erfolgsverhinderungen) bisher von „Verbänden“ - die vorgeben „Genossenschafts-Profis“ zu sein - nicht erkannt und thematisiert werden.

Man tut mit einer solchen „Vermeidungs-Strategie“ dem Kooperativen System/Sektor wirklich keinen Gefallen. …

Es muss dann eigentlich nicht mehr wundern, wenn der „Zustand“ im deutschen Genossenschafts-Sektor – vorsichtig ausgedrückt – noch immer sehr „unteroptimal“ wirkt. Manche Kritiker sprechen gar – bezogen auf den „Wert“,den Genossenschaften bei „ihren“ Verbänden „einkaufen“ (müssen), dieser eher wie eine Art

·       „Gebührenpflichtige Minusberatung“ wirkt. …

Worum es beim „CoopCode“ vor allem geht, ist von der Oberflächlichkeit im Genossenschaftssektor Abstand zu nehmen und (endlich) damit zu beginnen, den/die Menschen in „Genossenschaften“ in den Mittelpunkt zu stellen, statt bei (formalisierteb) Gründungsaktivitäten hängen zu bleiben:

·       Wenn der „Körper“ einer Genossenschaft (oder Kooperation) nicht „gesund“ ist, kann das Ergebnis nicht wirklich Erfolg hervorbringen.

Die Reihenfolge im Gründungsprozess wäre dazu wohl zu korrigieren!.

Von der (derzeitigen) Formal-Anschauung:

·       Wichtig ist, dass zunächst die „rechtliche Stimmigkeit“ geschaffen wird, sollte es zunächst dazu kommen, eine wirkliche „Teamfähigkeit“ (dafür vorbereitend) herzustellen.

Um genau dies geht es uns. Dafür nutzen wir die Begriffe „Code“ und „DNA“ 

Dazu noch einige kurze Hinweise:

Als „Code“ bezeichnet man – verallgemeinert ausgedrückt -  einen „Schlüssel“ zum Übertragen von (chiffrierten) Texten in „Klartext“.

Dazu könnte man z.B. anführen:

·       Die (geheimen)„Botschaften“ (Vorbehalte, Interessen, etc.) der „Coop-Teilnehmer zu verstehen. (Was ist wirklich gewollt, nicht nur irgendwie gemeint oder gesagt).

Es könnte z.B. sein, dass eine Genossenschaft das „Ziel X“ anstrebt, während ein Mitglied das zwar auch sagt, aber eigentlich nicht wirklich auch so meint. …

Solche (originären) „Signale“ sollten z.B. vorzeitig erkannt, offen thematisiert und stets auf die Folgen für das  Ganze,  beurteilt und vorab korrigiert werden. …

Gern sprechen wir auch von einem „Coop-System“.

Vereinfach ausgedrückt ist ein „System“:

·       Ein in sich geschlossenes, geordnetes und gegliedertes Ganzes.

Es gibt darin latent so etwas wie ständige wechselseitige Beeinflussungen bzw. Abhängigkeiten. …

·       Eine Genossenschaft besteht (als System) aus Menschen, die sich bewusst darauf eingelassen haben, insgesamt (gemeinsam), längerfristig  und kontinuierlich – bezogen auf den definierten (gemeinsamen) „Zweck“ – voneinander (wechselseitig optimiert) abhängig zu sein. …

Das impliziert, dass jeder Teilnehmer wirklich bereit ist:

·       Einander jederzeit, nachvollziehbar und uneingeschränkt zu vertrauen

Danach wäre ein „CoopCode“ – vereinfacht gesagt -z.B.:

·       Das Erkennen der wechselseitigen Beeinflussungen und Abhängigkeiten von Menschen in einer Kooperation (Genossenschaft).

Eine Genossenschaft impliziert dann:

·       (Als System) sich aus Menschen zusammenzusetzen, die sich bewusst darauf eingelassen haben, gemeinsam, längerfristig  und kontinuierlich – bezogen auf den definierten (gemeinsamen) „Zweck“ – voneinander (wechselseitig) – im positiven Sinne - abhängig zu sein. …

Dieser Grundkonsens  impliziert, dass man bereit ist:

·       Einander jederzeit, nachvollziehbar und uneingeschränkt zu vertrauen!

Vergleichen wir das mit unserem Körper, dann ahnt ihr, was wir meinen, wenn wir von einem „Gemeinschafts-Körper“ sprechen:

·       Jeder Mensch hat eine Vielzahl von (spezialisierten) Organen (Herz, Lunge, Magen, usw.) die allesamt ausschließlich darum bemüht sind, dem Ganzen zu dienen. …

Das wirft die Frage auf:

·       Wie kann so etwas funktionieren?

Es gibt in unserem Körper:

·       Weder „Über- noch Unterordnung“, weder „Leistungs-unterbrechung“, noch „Diskussionen“. …

Es herrscht so etwas wie dauerhafte „Synchronizität“ und jedes Organ ist:

·       Ständig bemüht, dem Ganzen (Körper) zu dienen. …

Die Frage mag an dieser Stelle merkwürdig klingen, sollte aber gestellt werden:

·       Woher weiß jedes (spezialisierte) Organ, was, wann, wofür und wohl auch WARUM wie und von wem, getan werden soll? :

Das wirft Fragen auf, wie z.B.

·       Wo sitzt z.B. die „Befehls-Zentrale“?

·       Wer ist der „Chef“?

·       Wer „kontrolliert“ die Abläufe?

·       Was geschieht bei Fehlern oder Unterbrechungen?

·       Wer trägt die Verantwortung?

·       Wer entscheidet über Konsequenzen bzw. Veränderungen?

Prüft einmal – ganz bewusst und intensiv – wie es wäre, ein solches „Körper-Analogie-Konzept“ auf ein Gemeinschafts-Unternehmen zu übertragen. …

Natürlich ist klar, dass man dies nicht konkret oder total 1:1 übertragen kann, aber man sollte sich schon einmal bewusst werden:

·       Wie Kooperation in „Bestform“ funktionieren könnte /sollte. …

Kommen wir zurück auf die Frage:

·       Was ist es, das unser hochkomplexes „Körper-System“ „am Leben erhält“ oder anders ausgedrückt:

·       Wie funktioniert diese „Selbststeuerung“? oder

·       Was sorgt dafür, dass es kein „Gegeneinander“, aber absolutes Miteinander gibt? oder

·       Was passiert bei „Störfällen“, z.B. Krankheiten oder eben bei Eindringen  eines „Virus“?

Wir wollen hier keine „Körperkunde“ betreiben, aber sehr wohl daran erinnern, wie große (derzeit noch) der Unterschied, zwischen dem intelligenten (strikt kooperativen) Körpersystem, im Vergleich zu dem ist, was wir gern so „stolz“ als „Kooperation im Unternehmen“ (Genossenschaft) „anpreisen“. …

Wäre es wirklich vermessen zu sagen:

·       Auch die „bestgestalteten“ Kooperationen (Genossenschaften) erweisen sich - derzeit - im Vergleich zu dem, was unser Körper „vorführt“, geradezu als „steinzeitmäßig“. …

Was macht uns eigentlich so sicher, dass das „System Kooperation“, das wir bisher „angeboten“ wird, bereits die Bezeichnung „intelligent“ tragen könnte?

Mal ehrlich, im Vergleich, wie genial „natürliche Kooperation“ funktioniert, erscheint die derzeitige Sicht über,  Kooperationen (Genossenschaft) irgendwie „unbeholfen“ oder sogar „primitiv“ zu sein….

Erlaubt uns den – zugegeben – recht deutlichen Hinweis:

·       Wir sind in Sachen „Wahrer Kooperation“ gerade mal im „Steinzeitalter“ angekommen. …

 

Sicherlich kann man „natürliche Kooperation“ und „erfundene Kooperation“ nicht komplett miteinander vergleichen, aber man könnte durchaus beginnen, etwas mehr „kooperative Intelligenz“ einfließen zu lassen.

Nehmen wir dazu, das für den Aufbau einer Kooperation gern gewählte Konstrukt „Satzung“ (mit samt dem dazugehörigen oder darauf aufbauenden weiteren „Ordnungen“ oder „Regelungen“).

Und das Ganze erreicht seinen „Höhepunkt der Intelligenz“ noch dadurch, dass man „Muster“ entwickelt und diese als stimmige Lösung anbietet.

Um nicht missverstanden zu werden, wir sind nicht „gegen“ Satzungen (denn derer bedarf es für das Zustandekommen eines „Startups“), aber wir wundern uns schon über das „Schematisierungs-Programm“, das vorgibt, intelligent zu sein. …

Und wir wundern uns auch über Verbände, die mit Kooperation beginnen wollen, indem sie zuvörderst über eine Satzung reden und danach   versuchen, die beteiligten „Menschen“ in diese „Schablone“ hineinpressen wollen. …

Das ist keine Kritik, nur ein Hinweis für „Kooperations-Gestalter“ und „Menschen in Kooperationen“ sich zu verdeutlichen, was eine solche Sicht- und Vorgehensweise wirklich bedeutet. ….

Kommen wir jetzt zu eine der wohl wichtigsten aber auch interessantesten und wohl auch umstrittensten Frage:

·       Könnte es so eine Art „Selbststeuerung“ in einer Kooperation/ Genossenschaft geben?

Unser aller „KörperSystem“ wird über ein System namens  „DNA“

gesteuert.

Vielleicht ist es sinnvoll zunächst kurz zu beschreiben, was diese „DNA“ überhaupt ist und welche Funktion sie vermutlich in unserem Körper hat.

·       Was versteht man also derzeit unter einer DNA?

Was man im englischen Sprachraum  als „DNA“ bezeichnet, nennt man im deutschsprachigen Raum „DNS“. Es handelt sich stets um das gleiche und hat den (fast unaussprechlichen Namen) „Desoxyribonukleibsäure“.

Wichtiger als Namen sind die Fähigkeiten/Funktionen unserer DNS. Und diese sind einfach „phänomenal“!

Einige wenige Zahlen zeigen zugleich die Kombination von Intelligenz und Leistungsfähigkeit in Bestform::

·       Jeder Mensch verfügt etwa über 10-100 Billionen Zellen.

·       Pro Sekunde werden ca. 10-15 Millionen Zellen ab- und zugleich wieder aufgebaut.

·       Täglich werden ca. 50.000 bis 100.000 Nervenzellen erneuert.

Man ahnt, welche „intelligente Kooperation“ erforderlich ist, um diese Hochleistung über Jahre hinweg, täglich 24 Std. präzise – und ohne Unterbrechung – durchzuführen zu können.

So etwas ist nur:

·       Mittels „intelligentester, uneigennütziger und zugleich leistungsfähigster Kooperation“ möglich!

Schauen wir uns unsere – vergleichsweise - die Anforderungen an   Unternehmenskooperation an, dann ahnen wir quasi „ehrfurchtsvoll“, ,  wie weit wir in Sachen „Kooperation“ noch von wirklich „intelligenten“ Umsetzungen entfernt sind.

Gibt es dazu keine speziellen Forschungen?

Nicht wirklich, weil es bisher keine „Kooperationswissenschaften“ gibt!

Wir würden sagen:

·       In Sachen „Kooperationsforschung betreten wir  (gemeinsam) sozusagen „Neu-Land“.

Wenn wir für unsere Arbeit den „Auftrag“

·       Erforschung der „kooperativen DNA“ gewählt haben, dann geschah das sehr bewusst.

Warum:

·       Weil die „DNA“ in unserem eigenen Körper zeigt, wie wirklich intelligente Kooperation funktioniert.

Und genau diese geniale „DNA“ soll uns bei der Entwicklung intelligenter  Kooperationen stets als „Vorbild“ und „Herausforderung“ dienen.   

Würden wir das Ziel unserer Arbeitsgruppe „CoopCode“ auf den Punkt bringen, würden wir sagen:

Es geht uns vorrangig – sozusagen - um die „Suche“ nach so etwas wie einer

„Kooperativen Seins-Essenz“

PS:

Wir sehen – sozusagen – den „Kooperativen Wandel“ als eine Art:

·       „Open Source Projekt“,

an dem Ihr – in Theorie und Praxis – gern intensiv mit Euerer Seminargruppe teilnehmen könnt. …

Es lohnt sich wirklich, denn:

„Coop“ ist die wahre „Natur“ der Menschen!

 

Redaktion: AG CoopCode – die DNA der Kooperation und AG Vital-Impulse-Testing im IWMC QuantenInstitut - Internationale WissenschaftsCooperation für angewandte Quantenphysik - Kontakt:  info@quanteninstitut.de

Unsere Berater in Sachen Kooperationen: SmartCoop Forschungsinstitut (SCFI) der „ThinkTank“ im Bundesverband MMW (Cooperations- und Genossenschafts-Wirtschaft)