SmartCoop-SCFI

"SmartCoop" - heißt "intelligent cooperieren". Das bringt sofort die Frage auf: "Gibt es auch Cooperation, die nicht "intelligent" ist"? Bewusst auf "Intelligenz" beim Cooperieren zu verzichten, wäre wohl "Un-Sinn". Aber "unbewusst" - so stellt man oftmals fest - werden wichtige Coop-Elemente schlichtweg übersehen. Meist sind das jedoch genau die Elemente, die das ausmachen, was man als die (entscheidenden) Wirk-Kraft-Vorteile bezeichnen könnte. Wer "Coop" jeder Form von Konkurrenz als "überlegen" bezeichnet - was wir durchaus tun - muss auch, natürlich auf "hohem Niveau", den Nachweis dieser Annahme erbringen können. Das "SmartCoop - ForschungsInstitut" (SCFI) führt Wissenschaftler, Fachberater, Manager und andere Expertengruppen zusammen, um die jetzt notwendigen neuen COOP-ZUKUNFTS-BILDER - für Wirtschaft und Gesellschaft - entstehen zu lassen. Wir"experimentieren" mit vielen neuen "Werkzeugen", was natürlich auch "Anleihen" aus der QuantenPhysik, etc. einschließt. Hier kooperieren wir mit dem IWC QuantenInstitut - Internationale WissenschaftsCooperation für angewandte Quantenphysik, Wir veröffentlichen hier - möglichst anwendungsbezogen - vor allem Auszüge aus unserer diskursiven Forschungs-Praxis.

2.11.19

Sind Genossenschaften – „Stabilisatoren“ für das Konkurrenz- System?


Oder: Wenn es noch keine Genossenschaften gäbe, müsste man sie jetzt erfinden (wie der Raiffeisen), um die damals erstarkende Arbeiterschaft „abzulenken“. Nur wenn man den Kritikern eine „scheinbare Alternative“ im System anbietet, kann man den Widerstand gegen den abknickenden Kapitalismus noch eine Weile kanalisieren …    

DuoThinko – Denken „trifft“ Wahrnehmen

Wir könnten mehr wissen, wie wir denken zu wissen –
Viele Menschen zeigen das bereits, besonders die junge Generation



Frage:
Unsere Hochschul-Gruppe verfolgt das „Spielchen“ mit den Genossenschaften schon eine ganze Weile intensiv und grinsend. Wir haben uns deshalb auch mit der Funktion der Genossenschaften in einem kapitalistischen System beschäftigt. Schon vor 200 Jahren erkannte ein Herr Raiffeisen – der übrigens auch antisemitische Thesen verbreitet hat – gut, dass man die Arbeiterklasse dadurch schwächen könnte, indem man ihnen sogenannte Selbsthilfeorganisationen ermöglichte. Das Genossenschaftsrecht wurde also nicht geschaffen, um etwas zu verändern, sondern um etwas (altes) zu stabilisieren. Auch die Faschisten haben das schnell erkannt und sich der Genossenschaften bedient. Interessant ist, dass die bestehenden Genossenschaftsverbände sich geradezu „anbiederten“, dabei den Nazis zu Diensten zu sein. Damals wurden dann auch die „Prüfungsverbände“ geschaffen, die bis heute dem System „zu Diensten“ sind; nur mit einem „neuen Auftrag“. Ein wirklich intelligentes Konstrukt wurde damals geschaffen, um „indirekt“ Genossenschaften kontrollieren zu können …
Heute lautet der Auftrag wohl anders: Sichere das Bestehen eines stark schwächelnden, wahrscheinlich bereits todkranken Systems mit Namen Kapitalismus; manche sagen auch – verschönernd – Konkurrenz dazu. …
Alle Rechtsbereiche, gleich ob AG, GmbH oder in welcher Form auch immer können sich frei entfalten. Klar doch, sie sind Teil des bestehenden Systems. Nur bei Genossenschaften wird ein „Verband“ gefordert, dem jede Genossenschaft angehören muss. Dieser (Über-) Prüfungsverband wird staatlich kontrolliert. Er ist abhängig vom Wohlwollen des Staates (Aufsichtsbehörden). Dessen Aufgabe wiederum ist es, die Genossenschaften zu (über-) prüfen. …
Irgendwie top gelöst, um Genossenschaften in einem engen Korridor des bestehenden Systems zu halten. …
Macht doch mal den „Selbst-Test“: Schreibt in eine Genossenschaftssatzung rein, dass der Förderzweck der Mitglieder ist, aus dem bestehenden Wirtschaftssystem auszutreten und ein wirklich kooperatives neues Wirtschaften anzustreben. Und dass ihr untereinander „tauschen“ wollt und deshalb kein „Geld“ fließt, sondern Wert gegen Wert verrechnet wird. …
Dann sucht ihr euch dazu einen „Prüfungsverband“ in Deutschland. Viel Spaß bei dieser „Nummer“. …
Also für uns sind Genossenschaften einfach nur „Systemstabilisierer“, solange, bis man uns vom Gegenteil überzeugt. Aber sie werden dem maroden System auch nicht helfen, zu gesunden. Der Virus „jeder bekämpft jeden“ macht entweder die Menschen kaputt oder die gesamte Existenz. … Alles nur eine Frage von nur noch recht wenig Zeit …     
Na klar, müssen wir auch in einer „nachkapitalistischen“ Welt tätig sein. Dann könnten Genossenschaften durchaus gute Dienste tun. Sie sind halt anpassungsfähig; kommt nur darauf an, wer sich ihrer bedient. …  

Antwort:
Bitte seid nicht überrascht, wenn wir uns nicht intensiver auf eure – durchaus interessante – Analyse nicht weiter einlassen wollen.
Das hat mehrere Gründe, die auch für euch interessant sein könnten, wenn ihr kooperativen Wandel wirklich wollt.
Zunächst ist es für uns nicht so wichtig, was gewesen ist. Unser aller Leben ist „JETZT“. Und nur aus diesem JETZT heraus können sich Kräfte einer Neugestaltung entwickeln. Aus diesem JETZT entstehen auch die neuen Bilder, entsteht eine neue Welt. …
Es macht wirklich keinen Sinn, historische Abläufe zu nutzen, um daraus „Zukunft“ zu bauen. Wir können nicht wirklich wissen, was und warum sich damals wirklich „abgespielt“ hat. Es sind eher Vermutungen. Auch historische Dokumente erschließen sich heute nur aus der Sicht von heute. Selbst Zeitzeugen „bezeugen“ nur das, was ihr Verstand ihnen zur Verfügung stellt. Heute wissen wir jedoch, dass der Verstand nur 3-5 % (wenn überhaupt so viel) aufnimmt, was sich wirklich ereignet. Das war damals nicht anders! ….

Das Gestalten von Gegenwart und Zukunft quasi „per Rückspiegel“, ist nicht nur das Problem der Menschen, die sich mit „Geschichtswissenschaft“ beschäftigen, sondern sogar das Problem der meisten Eltern und wohl auch der Lehrer. …
Außerdem fällt uns auf, dass ihr „der“ Politik, „den“ Verbänden, „den“ Umständen, usw. mehr „Kraft“ zubilligt, wie ihnen eigentlich zusteht. Und muss nicht irgendjemand „seine“ Kraft zunächst abgegeben haben, damit Situation entstehen können, die ihr jetzt bemängelt? Nicht die „Institutionen“ sind das Thema. Es sind die Menschen, die solche Situationen erst ermöglichen. …

Wir bitten euch dringen euere „Positionen“ zu überprüfen, denn ihr beteiligt euch – bewusst oder unbewusst – daran, dass sich die Menschen ihrer Potenziale nicht bewusst werden – oder bewusst provokant ausgedrückt – endlich „aufwachen“ und sich ihrer wahren Kraft und Möglichkeiten bedienen. …

Alle Systeme, die bisher in der Menschheitsgeschichte in Erscheinung getreten sind, funktionierten irgendwie nach dem gleichen Grundsatz mit dem Namen: „Wir machen das FÜR EUCH“. Mögen die diversen „ismen“ (Systeme) auch noch so nett propagiert sein, sie ALLE haben nicht darauf gebaut, den Menschen sich ihrer wahren Potenziale bewusst werden zu lassen. Selbst Systeme der Neuzeit vergessen das gern. …

„Die“ Regierung, Parteien, Verbände, …. auch viele Genossenschaften, basieren genau auf diesem „Vergessen“. Dann ist der Schritt naheliegend, dass „Führer“, „Geführte“ und letztlich „Verführte“ entstehen. Und dann kommt dazu der „Irrglaube“, dass irgendjemand von denen es „neutral“ macht, sogar wisse, was für die „anderen“ gut oder richtig sei. So jemand weiß immer nur genau, was für „ihn“ oder „sie“ selbst vorteilhaft ist und überträgt diese Sicht auf „Die Anderen“.
So war und ist LEBEN eigentlich nicht gemeint.

Diese Sichtweise wird niemand gern eingestehen. Würde es trotzdem geschehen, wäre die Ära „Wir machen das FÜR EUCH“ zu Ende – in allen Lebensbereichen! …
Würde z.B. die Kirche ihre eigenen Texte wirklich zum Wohle der Menschen interpretieren, würde sie z.B. einige „Jesus-Zitate“ (Bibel) ganz obenan stellen. Er soll z.B. gesagt haben:

·       „Das, was ich kann, das könnt ihr auch und noch viel mehr“.
·       Und weiter: „Euer Glaube versetzt Berge“.

Was ist damit gemeint?
Vereinfacht gesagt liegt darin die Sicht, dass JEDER Mensch die Fähigkeit hat, sein Leben – bestmöglich und sinnerfüllt - selbst zu gestalten. …

Wir vermuten, dass ihr nicht glauben könnt, dass das so ist, dass sich z.B. Menschen sogar selbst heilen könnten, dass Menschen grandiose Erfinder sein könnten, auch ohne akademische Titel, dass Menschen in Orchestern hervorragend spielen können, ohne Noten zu kennen, dass Menschen ohne Handy und andere Hilfsmittel sich – über alle Sprachdifferenzen und Entfernungen hinweg – bestens verständigen können (Telepathie) …

Könnt oder wollt ihr so etwas wirklich glauben? Wollt ihr es überhaupt wirklich wissen? Wenn ja, dann beginnt damit, euch nur noch auf das zu konzentrieren, was „gehen soll“ und nicht auf das, was (noch) „nicht geht“. …
Wir wollen euch noch einige Hinweise für „Mutmachen“ geben. Zunächst einige für die Aktualität und dann einige zur Perspektive.

Nehmen wir an, ihr wollt gemeinsam eine Firma gründen. Das Umfeld habt ihr erkannt, ist derzeit „kapitalistisch“ und läuft im „Konkurrenz-Modus“. Wir vermuten, ihr seid im Lande nicht die Einzigen, die das so erkannt haben und anders möchten. …
Nun, zur Veränderung bedarf es Menschen, die bereit und befähigt sind etwas ändern zu wollen. …
Dafür bedarf es des Willens und der Ziele.
Was also wären genau euere Ziele?
Kennt ihr bereits die Bilder, nach denen euere neu formierte Gesellschaft funktionieren könnte?
Wie sollte „regiert“ werden, wie produziert, wie verteilt, wie bezahlt, wie versorgt, wie ausgebildet, wie Konflikte geklärt werden? …
Solche und viel mehr Fragen müssten beantwortet werden, um einen (kooperativen) Wandel wirklich in Gang zu bringen. …

Wir wollen damit sagen, dass es nicht dabei bleiben kann, etwas abzulehnen, sondern vielmehr darum geht, etwas – wahrscheinlich völlig - Neues hervorzubringen. …
Die „Systemhalter“ (die, die keine Veränderung mögen) könnten sich eigentlich über jeden freuen, der sie „kritisiert“. Warum? Nun die Aufmerksamkeit ist dann auf das gerichtet, was nicht gewollt ist. Und wohin die Aufmerksamkeit fließt, dahin fließt auch die Energie. In diese „Wandlungs-Falle“ treten viele Menschen ein und stabilisieren damit – unbewusst – das, was sie eigentlich anders haben wollen. …
Bitte lenkt eure Aufmerksamkeit darauf, was ihr wirklich wollt und vergesst das beliebte „Spiel“ von kritisieren und urteilen.
Viel wirksamer ist, die neuen Bilder zu „malen“ und so zu tun, „als ob“ ihr bereits diese Ziele (Absichten) erreicht hättet. …  
Vielleicht könnte man so beginnen:
Wie wäre es z.B. ein „Netzwerk des Gleichklangs“ zu bilden?
Ihr definiert, was ihr wirklich wollt, z.B. etwas (allgemein) Nützliches herzustellen und anderen Menschen verfügbar zu machen. Ihr wollt dies gemeinschaftlich tun und verbindet euch mit denen, die diese Vorgehensweise teilen. …
Nun, ihr seid noch Teilnehmer innerhalb eines Systems, das ihr eigentlich überwinden wollt. Na und? Jetzt definiert ihr, wie genau eure Beziehungen nach innen und außen aussehen sollen. Ihr legt z.B. fest, was, womit, wozu, wie, warum, etc. erstellt und angeboten werden soll. …

Daraus entstehen die ersten „Bilder“ von einer Gesellschaft, von der ihr meint, dass sie der Zukunft entsprechen könnte. Ähnlich wie „Übungsfirmen“, „spielt“ ihr die Abläufe (theoretisch) durch.  Dabei „fühlt“ ihr hinein in die entstehenden Potenziale. Wir sagen bewusst „fühlen“, weil wir über den Verstand hinausgehen wollen. Der Verstand ist wenig geeignet, um wirklich Neues entstehen zu lassen. Er nutzt nur das Bekannte und „bearbeitet“ dies anders. …
Ihr benötigt jedoch etwas, was es bisher (noch) nicht gab!
Wirkliche Kreativität, Innovation oder „Genialität“ entsteht nicht aus bereits „Bekanntem“. Dieses Wissen – das ihr benötigt - nennen wir Intuition oder Inspiration. Es ist die Art, wie „Erfindungen“ in die Welt kamen und kommen. Wenn nach langen intensiven Diskussionen der Verstand völlig „übermüdet“ war, machte – Albert Einstein -  oft allein einen Spaziergang. Und genau dabei kamen ihm die besten Ideen. …
Was kann uns das Lehren? Nicht der Verstand machte ihn zum „Genie“, sondern etwas anderes. …
Wir sprechen ganz allgemein davon, sich den Zugriff zum „Quantenfeld“ zu eröffnen. Man glaubt es kaum, aber unser Verstand ist der „Zensor“ zwischen „Normalität“ und „Genialität“.
Gern werden wir – falls Interesse besteht – dazu mehr sagen. …

Wir wollen noch auf euere Kritik an der möglichen Unternehmensform „Genossenschaft“ eingehen, denn mit Vereinen ist wirtschaftliches Handeln nur sehr bedingt möglich. …

Eure Skepsis gegenüber Genossenschaften vermögen wir nicht unbedingt zu teilen. Dennoch finden wir es richtig und wichtig, sich darüber klar zu werden, dass Genossenschaften in der Vergangenheit durchaus eher zur Stabilisierung von Konkurrenzsystemen diensten und nicht zu deren „Überwindung“. …
Ob Herr Raiffeisen ein „Antisemit“ war, ist auch Vergangenheit, nützt uns jetzt wenig. Auch ohne Herrn Raiffeisen gäbe es wohl heute so etwas wie Genossenschaften, denn irgendwie muss es ja eine (gemeinschaftsbezogene) Rechtform – auch in einem Konkurrenzsystem geben. …

Aber wozu dient sie oder wem dient sie und warum?

Ganz allgemein gesagt, soll sie wohl einerseits (kooperative) Alternativen ermöglichen, andererseits aber auch verhindern, dass dies zu einer grundlegenden „Systemveränderung“ führt. Das wäre die Funktion „System-Stabilisator“. …
Aber wir sehen auch durchaus, dass mittels Genossenschaften ein „Systemwandel“ möglich wäre. Dafür müsste jedoch das Umfeld, in dem Genossenschaften wirken verändert werden.
Nehmen wir beispielhaft die Pflichtmitgliedschaft in Prüfungsverbänden.
Die Frage ist berechtigt, ob solche Verbände eher dem Staatswillen, eher dem Willen ihrer Mitglieder oder gleichzeitig beiden „Vorgaben“ genügen (müssen).
Zulassung und Aberkennung der Zulassung obliegt dem Staat. Angenommen, die Verbandsmitglieder würden wirklich von ihrer Souveränität Gebrauch machen und in ihrer Satzung so etwas wie eine „Systemkorrektur“ einfügen. Was geschähe dann? Ihr ahnt die Antwort. Insoweit geben wir euch durchaus Recht, dass Genossenschaften – zumindest indirekt – systemkonform wirken müssen.
Dennoch glauben wir nicht, dass irgendein Verband es bereits einmal gewagt haben könnte, das „auszutesten“. Eher ist eine Art vorauseilender „Gehorsam“ wahrscheinlich …
Es spricht einiges dafür – sofern es bei einer staatlich verordneten Pflichtmitgliedschaft für Genossenschaften bliebe – darüber nachzudenken, dass Genossenschaftsinitiativen, die wirklich kooperativen Wandel anstreben, auch Einfluss in einem solchen Verband nehmen müssen. Sofern das nicht möglich ist, könnte man auch an eine Neugründung denken. …

Aus der Perspektive „verbandliche Systemstabilisierung“ könnten auch Initiativen Sinn machen, die konsequent eine Pflichtmitgliedschaft von Genossenschaften in „staatlich beaufsichtigten Verbänden“ ablehnen und darauf verweisen, dass dies „Relikt“ von 1934 nicht EU-konform ist. Bis auf Österreich hat nur noch Deutschland diese Form „indirekter Staatskontrolle“ von Genossenschaften. Deshalb sind auch die genossenschaftlichen Verbände solcher Länder wesentlich mutiger bezüglich ihrer politischen Forderungen. Dies wiederum spiegelt sich auch in den deutlich höheren Neugründungen von Genossenschaften wider.

Da es zur Genossenschaft derzeit vermutlich keine wirkliche Alternative gibt, um gemeinsam und gemeinwirtschaftlich handeln zu können, also quasi kooperativ Wirtschaft zu tätigen, würden wir derzeit das „kleinere Übel“ anbieten wollen, sich sehr genau solche Verbände anzusehen, vor allem deren „Staatsnähe“ genauer zu beurteilen. Im Rahmen der innerverbandlichen Willensbildung sollte aktiv Einfluss genommen werden, z.B. durch Gründung einer Fachgruppe „kooperativer Wandel“. …
Wir verweisen auch auf eine interessante Initiative des MMWCoopGo Bundesverbandes hin, Artikel 20 des Grundgesetzes (Staatszielbestimmung) in Richtung Kooperation zu konkretisieren, durch Einfügung nur eines einzigen Wortes („kooperativer“). Allein die Diskussion – wahrscheinlich im Rahmen eines Volksbegehrens – würde zeigen, welche Partei wirklich an einem kooperativen Wandel interessiert ist oder nur eben an etwas intelligenter Systemstabilisierung mittels eines „Feigenblattes“ namens Genossenschaft. ...

Fazit:
Intelligente Lösungen ergeben sich niemals durch „urteilen“, „verurteilen“ oder „kritisieren“. Denn all das sind eigentlich „System-Stabilisierer“. Intelligent ist vielmehr, neue Konzeptionen zu entwickeln und „Sog-Kraft“ (durch wahre WirKraft“) zu erzeugen. Und all das sollte im „Mit-Stil“ („wir machen das MIT euch“) und nicht im (alten) „Für-Stil“ („wir machen das FÜR euch“) erfolgen. …
Und bitte bemüht euch um die Entwicklung des Bewusstseins, nicht so sehr des Verstandes. Gerade Menschen, die ab dem Jahre 2000 geboren wurden, sind sehr daran interessiert, bereit und fähig, wirklich kooperative Strukturen und lebenskonforme Inhalte, in Erscheinung zu bringen. Sie erkennen auch sehr genau, ob ein „Wir“ tatsächlich gemeint ist, oder nur eben „taktisch“. …
Viel Spaß beim Mitwirken auf dem Weg zu einer kooperativen Gesellschaft in unserem Lande. …
             
erfolgen

FragestellerIn: Hochschulgruppe „Alternative Wirtschaft“


Redaktion: FG DuoThinkO im IWC QuantenInstitut
(Internationale Wissenschafts- Cooperation für angewandte Quantenphysik) info@quanteninstut.de

Hinweis:
SmartCoop ForschungsInstitut (SCFI)
c/o MMWCoopGo Bundeverband der Cooperations- u. Genossenschaftswirtschaft e.V.

Wir bedanken uns beim IWMC QuantenInstitut für die Möglichkeit zur Veröffentlichung dieses Beitrages. SCFI muss nicht mit den Inhalten von Beiträgen Dritter übereinstimmen. Ausreichend ist, dass diese Beiträge Impulse zur Entwicklung eines kooperativen Wandels implizieren..


12.9.19

Kooperation ist kein „Modewort“ - Kooperation ist ein Wert, den es zu beweisen gilt.



Mit dem „Kooperations-Test“ geht die Zeit der „Mogel-Pakete“ zu Ende.  

Fragt man jemand, ob er oder sie kooperativ denke oder kooperative handele, wird man überall ein überzeugtes „JA“ hören. Kooperieret ein Unternehmen, na klar. Kooperiert ein Verein, na klar. Kooperiert eine Gruppe na klar. Sogar Soldaten und Geheimdienste kooperieren, haben schon immer kooperiert und werden wohl auch immer weiter kooperieren …
Sie alle – und fast alle Gruppen – haben längst erkannt, dass Kooperation sozusagen die „Geniale Erfindung des VORTEILS“ ist. Warum?
Menschen wissen, quasi intuitiv, dass „Miteinander“ ihnen etwas „bringt“. Sie kommen dem gewünschten Ziel – was immer es auch sei – schneller, leichter, kostengünstiger, etc. näher. Verkürzt gesagt, bedarf es weniger „Kraft“ (Kosten, Zeit, Input), um ein definiertes Ziel zu erreichen.
Wir erkennen daraus, dass es eigentlich wenig Sinn macht, nur „neutral“ über Kooperation zu sprechen. Ohne zugleich auch die Ziele von Kooperation offenzulegen, bleibt jedes Reden über Kooperation nur eben dies: „Gerede“.

Eigentlich leicht nachvollziehbar, dass „Kooperation“ ohne das offengelegte „Wozu“ oder „Warum“ eigentlich nur wenig Sinn macht.

Um also wirklich über „Kooperation“ sprechen zu können, müssen wir wissen, welche (tatsächlichen) Ziele damit beabsichtigt werden. Wir sprechen dies besonders deshalb an, weil es irgendwie „chick“ geworden ist, sich mit dem „Mäntelchen“ Kooperation zu behängen, um Akzeptanz in bestimmten Gruppen oder Situationen per se zu erreichen. Auch bei jungen Unternehmensgründern kann man das gut nachvollziehen. Ja, wir tun uns zusammen, damit wir dieses oder jenes Projekt umsetzen können. Wir sind auf dem „Top-Level“, um einen erfolgreichen „Startup“ hinzulegen. So wird man schnell bekannt, verdient gut und – na klar – ist „anerkannt“ und rund herum zufrieden. Nein, für die „Giganten“ wollen wir nicht tätig werden. Wir arbeiten nicht für andere, nur für uns selbst“… Klingt irgendwie gut, fortschrittlich und symbolisiert das neue Image von denen die sich für „trendig“ halten. Manche „WeComs“ lassen grüßen …

Aber ist das wirklich das, was wir, die Menschen unseres Landes uns von „Kooperation“, besser „Miteinander“ erhofft, vielleicht sogar gewünscht haben?

Um nicht missverstanden zu werden: Jeder Ansatz von „Ausscheren“ aus der alten (Konkurrenz-) Spur ist wertvoll. Aber ist er auch ausreichend? Oder werden wir – zeitversetzt – das erleben, was wir  wiederum auch so nicht erwartet oder gewollt haben: Eine gesellschaftliche Entwicklung, die eben doch nicht allen Menschen im Lande nützt, sondern lediglich wiederum nur wenigen diente, nur eben in kleineren Strukturen. …

Wir wollen nachfolgend einige Anregungen geben, wie man „Kooperation“ mit Wertesicht verbinden könnte. Denn diese Diskussion ist jetzt wichtig, wenn wir den „Aufschwung pro Kooperation“ verantwortlich nutzen wollen, um eine Gesellschaft zu entwickeln, in der Selbstorganisation und Selbstverantwortung verbunden wird, um Lebens-Wert für ALLE zu erzeugen. …

Die Zeit wird knapp, um weitere Experimente auszutesten, ob, wann und wie wir so leben können, dass Leben (wieder) Sinn macht - Für Alle!
Ganz einfach deshalb – so profan es klingen mag – weil alle Menschen GLEICH sind, in Bezug auf ihre wahre Herkunft. Natürlich bringt dies jeder anders zum Ausdruck, wählt andere Wege, führt ein anderes Leben. Deshalb ist Freiheit für jeden Menschen unverzichtbar. Dennoch bleibt aber die Grundannahme bestehen: Wir sind alle Menschen.
Nennen wir diese Grundannahme die erste Einsicht oder die Grundlage für Kooperation.  
Ja, wir werden ohne solche Rückbesinnung oder Rückbindung (religo) nicht auskommen. Wir werden über Kooperation nicht wirklich sprechen können, ohne zugleich über Wertebezüge zu sprechen.

Das mag ungewohnt sein in der Politik, erfolgt aber dennoch tagtäglich, jedoch meist unbewusst oder verdeckt. Jede Partei hat tief verwurzelte „Glaubens-Grundsätze“ (Glaubens-Muster), mit denen sie ihre Politik rechtfertigt. Diese müssen jetzt – um wirklich über Kooperation reden zu können - offengelegt werden. Ein Mitglied der CDU oder CSU hat andere „Glaubens-Muster“, wie ein Mitglied der SPD, der „Linken“, der FDP, der „Grünen“. Auch die AFD kommt ohne solche verbindenden „Glaubensmuster“ („Wer ist der Mensch“) nicht aus. Was sich dann abbildet in Programmen, …. bis hin zu konkreten politischen Aktionen, entspringt diesen „Grundannahmen“ („Wer ist der Mensch“, „Was ist der Sinn von Leben“, usw.)

Wenn wir über „Miteinander“ oder „Kooperation“ reden, wird es ohne die „Offenlegung“ genau solcher Fragen nicht gehen. Tun wir das nicht, haben wir die Chance verspielt, wirklich etwas NEUES zu gestalten. Diesen „Fehler“ sollten wir vermeiden, denn die Zeit zum „Umsteuern“ wird immer drängender, die „Luft“ sozusagen, immer „ungenießbarer“ …

Wer über „Kooperation“ spricht, sollte also stets gebeten werden, zugleich zu sagen, welchen „Nutzen“ er oder sie für die Allgemeinheit der Menschen (mindestens) in diesem Lande zu erbringen beabsichtigt. …

Nehmen wir dazu ein Beispiel:

Ein Unternehmen „wirbt“ damit, dass seine Geschäftsgrundlage „kooperativ“ ausgerichtet ist. Nun, diese „kooperative Gesamtsicht“ hat verschiedene kooperative Einzelbezüge“. Alles zusammen ergibt so etwas wie ein „Gesamtbild der Kooperations-(Aus-) Wirkung.

Würde es dafür z.B. Auszeichnungen, öffentliche Anerkennung, Prämien oder Fördermittel geben, wäre so etwas wie ein „kooperativer Gesamtwert“ zu ermitteln. Der könnte sich z.B. aus zahlreichen – noch genauer zu definierenden – Einzelwerten ergeben.
Wir nehmen hier – beispielhaft – einige kooperative Beziehungen heraus. Nennen wir sie hier „kooperative Interdependenzen“ (Willy Brandt machte den Begriff „Interdependenz“ populär, als er von den wechselseitigen Anhängigkeiten zwischen Industrie- und Entwicklungsländern sprach).

Die kooperativen Interdependenzen in unserem Beispiel-Unternehmen könnten vielleicht sein:

A.   Grad der Verantwortung für das Ganze (Leben)
B.   Grad der Verantwortung für folgende Generationen
C.   Grad der Verantwortung der Eigentümer
D.   Grad der Verantwortung der und für die Beschäftigten
E.   Grad der Verantwortung für die Kunden
F.   Grad der Verantwortung für die Auswahl der Lieferanten
G.   Grad der Verantwortung für die (potenziellen) Kunden
H.   usw.  

In jeder dieser (Teil-) Beziehungen treten etwa die gleichen Fragen auf:

a.   „Wie ist die kooperative Gesamt-Verantwortung geregelt?“
b.   „Gibt es bereits einen schriftlich fixierten „Kooperations-Kodex“ oder ein „Kooperations-Handbuch“ des Unternehmens oder der Organisation?“
c.    „Gibt es vielleicht sogar einen „Kooperativen Transparenz-Bericht?“
d.   „Kann das Unternehmen/die Organisation den beabsichtigten „kooperativen Wandel“ selbst bewältigen oder bedarf es der Unterstützung qualifizierter Dritter?
e.   „Um welchen Grad sind die (relevanten) „kooperativen Einzel-Verantwortungsbereiche“ zu verbessern?“
f.    „Welches sind die (Wert-) Maßstäbe, um die bestehende bzw. angestrebte „kooperative Gesamt-Leistung“ messbar bzw. überprüfbar zu machen?“
g.   „Was spricht für, was spricht (noch) gegen eine „Zertifizierung der kooperativen Gesamtleistung“ des (kooperativen) Unternehmens oder einer (kooperativen) Organisation?“
h.   „Wie kann das Unternehmen/die Organisation eine „Kooperations-Zertifizierung“ für ein positives Gesamtbild nach außen – sogar wirtschaftlich vorteilhaft - nutzen (Kooperations-Erfolg im weiteren Sinne)?“

Anhand dieser wenigen Hinweise ist deutlich erkennbar, dass es künftig nicht mehr gelingen kann, sich – vereinfacht gesagt - ein „kooperatives Mäntelchen“ umzuhängen (oder auch nicht), um sich als „Freund“ oder „Nicht-Freund“ von Kooperation „feiern“ zu lassen. Die bisher gern genutzte Variante, sich als „fortschrittlich“ zu gerieren, weil man eine Unternehmens- oder Organisationsform repräsentiert, die gern und oft über „Kooperation“ redet und von der man gemeinhin annimmt, dass sie per se „kooperationsförderlich“ sei, ist vorbei.

Nunmehr wird man genauer hinsehen können, ob das „was draufsteht“ auch wirklich „drin“ ist.
Jetzt sind besonders Genossenschaften gefordert, voran zu gehen und Nachweis anzutreten, ob sie einen solchen „Kooperations-Test“ auch wirklich bestehen werden. …

Nicht der Staat entscheidet über Kooperation, die Menschen müssen und können es selbst lernen und tun.
Mehr Selbstorganisation zu fordern und zu fördern, heißt mehr SELBSTVERANTORTUNG und mehr Kooperation zuzulassen. Wer nach „mehr Staat“ ruft, lehnt jedoch eigentlich Kooperation ab. …    

14.8.19

Kooperativer Wandel – Sichere Zukunft?!


Nach 1945 hätte keiner an ein „Wirtschaftswunder“ geglaubt. Man hätte sie oder ihn einfach ausgelacht. … Der Kooperative Wandel könnte das „Wunder“ wiederholen … 

Coop-Wiki
Stichwort: Kooperativer Wandel

„Coop-Wiki“ zeigt: Bewusstseins-Wandel u. Kooperativer Wandel sind „gleichauf“!



Frage:
Angenommen, wir bekämen tatsächlich einen „Kooperativen Wandel“. Wer wäre dann eigentlich in der Lage, unsere Gesellschaft so umzubauen, dass sie dann auch „kooperativ“ noch tatsächlich funktioniert?
Was wir bisher haben, ist ein bisschen Genossenschaft, ein „Klacks“ oder ein „Klecks“ in einer „Konkurrenzwirtschaft“. Ich habe den Eindruck, da sind „Phantasten“ und „Spieler“ am Werk, die von einer neuen, heilen Welt träumen. Nehmen Sie nur allein die Banken. Ich finde Volksbanken sind ein positiver „Klecks“, aber auch der gefällt ihnen nicht. Was machen sie erst mit der Deutschen oder Commerzbank … Oder meinen Sie sogar, dass unser Handel wieder in den Tauschhandel zurückfällt? Schönen Gruß an das „Wunderland“ und die vielen „Wundertüten“ ….

Antwort:
Sie machen nicht gerade einen zufriedenen Eindruck. Da gleichen Sie durchaus der Mehrheit der Menschen in unserem Land. 2/3 der Bevölkerung wünscht sich jedoch eine Gesellschaft im Miteinander. Was das andere 1/3 wünscht ist jedoch nicht das „Gegeneinander“, sondern „Unsicherheit“, was den Übergang betrifft. …
Wir vermuten, dass auch Sie keine Freude am „Gegeneinander“ haben, auch wenn Gewerkschaften schon einige Probleme haben könnten, wenn der „Gegnerbezug“ wegfällt. Sicherlich gibt es durchaus auch in einer „Miteinandergesellschaft“ noch Platz für Gewerkschaften, nur eben nicht im „Gegeneinander“. …
Wir sind sicher, es gibt noch genug lebende Menschen oder man nimmt nachlesbare Informationen, die „bezeugen“, welche Kraft nach Ende des 2.Weltkriegs damals von Menschen in Deutschland freigesetzt wurde, um den Umbau von der  „Kriegswirtschaft“, zur „Nachkriegswirtschaft“ und den folgenden Wiederaufbau ihres zerbombten Landes hinzubekommen. Irgendwie eine tolle „Miteinder-Leistung“ – oder?
Aus dieser Perspektive gesehen, ist ein „kooperativer Wandel“ eigentlich ein „Spaziergang“. …
Lesen Sie nach oder fragen Sie nach, keiner hätte damals gewagt, eine Art „Wirtschaftswunder“ vorauszusehen. …
Aber (nur) ein grandioser Akt von „Miteinander“ machte das möglich!
Ähnlich interessant und aktuell besser nachvollziehbar, ist die „Stille Revolution“ der DDR. …
Auch das war für die betroffenen Menschen eine gravierende Veränderung.

Im Verhältnis zu diesen beiden Ereignissen, wäre ein „Kooperativer Wandel“ heute nicht annährend so kompliziert oder stressbehaftet. …
Heute sind die die Ressourcen vorhanden, intakt, nur eben nicht „lebens- und gemeinschaftskonform ausgerichtet. …
Wir haben „Now How“  und (DV-) Technik auf höchstem Niveau. Da müssen keine Fabriken ab- oder aufgebaut werden, braucht keine Produktion stillstehen. …
Auch die Banken werden weiterarbeiten. …
Was sich ändert ist nicht die Technik, was sich ändert ist, zunächst die Art und Form der „Regieführung“ und das Verständnis, „Warum“ man „Was“ und mit welchen Folgen für Umwelt und Menschen z.B. produziert?
Es wird mehr Transparenz geben, mehr Verantwortung für das Ganze. …
So etwas lässt sich nicht (nur) mittels Gesetzen oder staatlichen Regularien „von oben“ regeln, das ist eher eine „Handlung vor Ort“.
Das ist auch der Grund, weshalb wir dem Thema „Selbstorganisation“ eine so große Bedeutung geben.     
Um es auf den Punkt zu bringen:

·         Ein kooperativer Wandel wird nicht „von oben“ verordnet. Von „oben“ werden lediglich die dafür notwendigen Möglichkeiten (Optionen) eröffnet, die es jetzt einfach nicht gibt.

Keine der Bundestagsparteien ist bisher bereit, wirklich kooperative Alternativen zu eröffnen. Sie sind sozusagen alle – mehr oder weniger – „Steigbügel-Halter“ einer Gesellschaft im „Gegeneinander“.
Das Thema „Klimawandel“ z.B. ist Teil dieser „Gegeneinander-Gesellschaft“. Eine Wirtschaft im „Miteinander“ hätte längst erkannt, dass wir schon lange an unserer Existenzgrundlage „sägen“. …
Eigentlich schade, dass auch die Partei „Grün“ sich mit „Reparatur“ zufrieden gibt, christliche Parteien nur in der Kirche von „Nächstenliebe“ sprechen, die „soziale“ Partei Willy Brandt verdrängt hat, der schon vor Jahrzehnten den „grauen Himmel über der Ruhr“ sah und die „Alternativen“ sich in nachrangigen „Problem-Bildern“ verlieren. Auch „Staatssozialismus“ ist kein Modell für eine Miteinander-Gesellschaft. …
Ja, wir haben ein „Klima-Problem“. CO2 jedoch ist lediglich der „Auswuchs“, den „System-Gegeneinander“ erzeugt, weil der Motor „Gegen“ und nicht „Mit“ oder „Für“ ist. …
Dieser „Auswuchs“ hat viele „Geschwister“, wie wir täglich erfahren können. …
Spielen Sie einfach mal das „Volks-Spiel“ für „Gegeneinander“ („Mensch ärgere dich nicht“) nicht nach der alten Regel „Bedingungslos rausschmeißen“, sondern ändern Sie die Regel leicht ab zu: Wer bisher hätte früher den anderen „rausschmeißen“ können, tut dies jetzt nicht mehr. Dafür wird er/sie belohnt und darf nochmals würfeln …
Und Sie werden total überrascht sein, was der Wechsel der Spielregel von „Gegen“ zu „Miteinander“ bewirkt:

·         ALLE Teilnehmer des Spiels erleben hautnah: Die Spielzeit ist kürzer, alle erreichen mehr und es herrscht ein gutes Klima. … Probieren Sie selbst!

Man könnte den Kooperativen Wandel dann ganz einfach auf den Punkt bringen:
MENSCH freue DICH. …

PS:
Wir haben sicherlich nicht alle Ihre Fragen bereits beantwortet. Gern kommen wir darauf zurück. Zunächst wollten wir etwas „Grundlage“ schaffen, damit unsere Antworten besser nachvollziehbar werden. …



FragestellerIn:  Gewerkschaftsfunktionär


Redaktion: AG Mission-Kooperation (MiKoo) des MMWCoopGo Bundesverbandes e.V.
(für Cooperatins- u. Genossenschaftswirtschaft) info@menschen-machen-wirtschaft.de


30.5.19

Parteien „Pro Coop“ ?!


Welche Chancen hätte eine Partei, um so ein Thema wie „Kooperation“ in den Mittelpunkt ihrer Parteipolitik stellen zu können?

Bereich
Parteien und Coop

(Auszug aus MailCoaching)

Wir haben bisher dem Thema „Kooperation“ keine besondere Gewichtung beigemessen. Auch in unseren Coachings war ich nicht völlig davon überzeugt, dass „Coop“ mal eine besondere Bedeutung haben könnte. Als „Begleitthema“, um mehr Miteinander zu erzeugen ja, aber für eine grundlegende Ausrichtung für Parteien, insbesondere unsere Partei, sah ich das bisher nicht. …
Die Ergebnisse der letzten Wahlen haben mich jedoch nachdenklich gemacht. Ich spüre, dass an dem Thema mehr „dran“ ist als bisher gedacht, aber – offen gestanden“ habe ich keine Ahnung, wie man das „rüberbringt“, intern und dann nach außen. …                 

(Auszug)

Wenn Sie nachvollziehen, dass seit einiger Zeit fast alle Umfragen und Studien konsequent Werte über 60% Zustimmung ausweisen, ob Menschen lieber in einer Gesellschaft des „Miteinanders“ statt in einer Gesellschaft des „Gegeneinanders“ leben möchten, dann ist das ein wichtiger Hinweis in zwei Richtungen:

A.   Immer mehr Menschen erkennen, dass „Miteinander“ – also Kooperation – die stimmigere Grundlage für LEBEN ist und „Gegeneinander“ nirgendwo als „natürlich“ oder „passend“ für Menschen zu deklarieren ist. Unser Körper und die Natur sind dafür – leicht für jeden Menschen nachvollziehbar – ein gutes Beispiele. …
B.   Immer mehr Menschen nehmen auch wahr, dass es einen Unterschied zwischen „Lebens-Bereichen“ und „Lebens-Prinzipien“ gibt. Kooperation ist ein fundamentales „Lebens-Prinzip“, sozusagen der „Grund“ bzw. das „Fundament“ von allem was daraus bzw. danach folgt. Die Parteien ignorieren dieses „Fundament“ und greifen recht wahllos Teilbereiche heraus, die sie zu „Wahlprogrammen“ ausbauen und dann in einem „Kampfritual“ – also recht unkooperativ – in den „Abstimmungsring“ werfen.

Die eine Partei setzt vorrangig auf „Arbeits-Themen“, weil sie dort den Zuspruch erwartet. Die andere Partei schürt Angst vor „Fremden-Einfluss“, die anderen wollen „Wirtschaft“ stärken wegen der Arbeitsplätze …
Das sind alles Themen, die nur Sinn machen, wenn die Lebensgrundlagen erhalten bleiben.
Und genau in dieser „Zone der Existenz-Vakanz“ konnte die Partei „punkten“, die auf „Klimaschutz“ (als Teil der Existenzgrundlage) setzte. …

Eigentlich recht einfach nachzuvollziehen:

·         Wenn die „Existenzgrundlage“ verloren geht (was beim Klimaschutz behauptet wird), werden Wirtschaft, Arbeitsplätze, Ausländer, etc. ehedem keine Rolle spielen. Dann sind alle – im Existenz-Dilemma -  „geeint“ und viele Parteien vertreten dann „Phantome“ die keinen wirklich mehr interessieren …
·         So gesehen, hat wahrscheinlich diese Wahl allen Parteien die Möglichkeit (im Sinne einer Chance) gegeben, auf den KERN von Politik, Leben, Menschen … einzugehen und zu beginnen, nunmehr die essenziell „tieferen“ Fragen zu stellen. …

Frage 2
(Auszug aus MailCoaching)

Was wären – neben Klimaschutz – weitere Themen, die Parteien nutzen könnten/müssten?  
Es macht wohl wenig Sinne für SPD, CDU/CSU, Liberale, Linke … jetzt die Grünen zu kopieren?. …

Antwort 2
(Auszug)

Sie haben natürlich Recht. „Kopieren“ ist keine Lösung. „Ignorieren“ aber auch nicht. …
Wie wäre es mit „integrieren“ und „kooperieren“?

Die Sichtweise „Konkurrenz“ oder/versus  „Kooperation“ ist nicht nur genial einfach für jeden Menschen zu verstehen, sondern zeigt bereits jetzt stabile „Höchstwerte“. Über 60 % der Menschen in Deutschland wollen mehr „Miteinander“, also Kooperation – kurz Coop genannt-.

Eine Partei, die dieses Thema aufgreift und daraus eine zukunftsfähige Programmatik entfaltet, wird sofort – mehrheitlich - Aufmerksamkeit finden.
Außerdem impliziert dieses Thema weit mehr als „nur“ das Klima zu schützen, sondern den Planet Erde (und damit auch unser Land) lebensgerecht zu gestalten. Wirtschaft – um ein Beispiel zu nennen - steht dann wieder im „Dienst“ der Menschen und nicht umgekehrt. …

Bleiben Sie bitte einfach mal einen Augenblick stehen und versuchen Sie sich vorzustellen, was – durch diesen „Paradigmenwechsel“ – wirklich passieren würde, also sich im Interesse der Menschen, korrigieren ließe. …

Und so könnte ein Einstieg in den Umstieg etwa aussehen: