SmartCoop-SCFI

Wir "experimentieren" mit vielen neuen "Werkzeugen", was natürlich auch "Anleihen" aus der QuantenPhysik einschließt. Hier kooperieren wir mit dem IWMC (Internationale Wissenschafts-Cooperation für angewandte Quantenphysik). Zur Förderung der erfolgreichen Umsetzung neuer "Coop-Initiativen", veröffentlichen wir auf diesem Blog - praxisbezogen - die CoopGo-Dialoge. Hinweis: Unsere CoopGo-Dialoge (per Mail, Telefon- o. Video) sind kostenfrei, sofern uns die Möglichkeit eingeräumt wird, diese Informationen zur Förderung des Kooperativen Wandels einzusetzen („Hilfen zur Selbsthilfe“). Ausschließlich, um eine bessere Lesbarkeit zu gewährleisten, können die Fragen (stilistisch) geringfügig angepasst werden. Danke für euere/ihre Hilfe zur Gestaltung einer zukunftsfähigen Kooperations-Gesellschaft. (Die jeweils verantwortlichen Fachgruppen für die CoopGo-Dialoge befinden sich unter jedem Dialog-Beitrag!) (Koordination / Redaktion der Arbeit des SCFI - Gerd K. Schaumann)
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8.9.22

Das „kooperative Missverständnis“ - Oder: Warum die „Raiffeisen-Formel“ nicht funktionieren konnte und das WWF sich freut …


*Quantenhafte Fragen – Quantenhafte Antworten*

CoopGo-Quanten-Dialoge zum Kooperativen Wandel

*Dialoge zum Kooperativen Wandel*

Hinweis: Die CoopGo-Quanten-Dialoge (Mail, Video, Telko) sind kostenfrei, sofern uns die Möglichkeit eingeräumt wird, diese als „Kooperative Denk-Impulse“ an Dritte weiterzugeben. Wir garantieren für Anonymität! Ausschließlich, um eine bessere Lesbarkeit zu gewährleisten, können die Dialoge geringfügig angepasst oder gekürzt werden. Bei mehrteiligen Dialogen führen wir Auszüge vorhergehender Fragen auf und beziehen ggf. Inhalte von „Telkos“ ein. Danke für diesen wichtigen Impuls zur (dialogischen) Mit-Gestaltung des notwendigen Kooperativen Wandels.

Die Essenz der Frage

Frage

 

Wir sind eine Gruppe von Journalisten (Büro) und führen seit einiger Zeit einen „CoopGo-Medien-Dialog“. Dort geht es uns insbesondere um die Politik des „Welt-Wirtschafts-Forums (WWF)“. Wir sind der Meinung, dass es:

·         Dringend eines ähnlich intelligenten „Forums“ auf der Seite der Kooperations-Gesellschaft bedürfe.

Grundsätzlich wurde unsere Position bei CoopGo-Medien-Dialoge unterstützt, eine Art „Welt-Kooperations-Forum“ (WKF) zu schaffen, um:

·         Für den Kooperativen Wandel, eine Art „ThinkTank“ zu haben. …

Die AG „CoopGo-Medien-Dialoge“ hat zwar grundsätzlich unsere Position nachvollzogen, aber es fehlte uns so etwas wie „Totale Begeisterung“!

Wir haben uns darauf verständigt:

·         Zunächst mit euch zunächst mal einen „CoopGo-Quanten-Dialog“ zu führen, weil – was nachvollziehbar ist – die „CoopGo-Medien-Dialoge“ auch berücksichtigen sollten, dass nicht alle „Dialog-Teilnehmer“ schon bereit sind, wirklich „neue Wege“ zu gehen. …

Wir können von uns sagen:

·         Wir wollen ganz bewusst über den derzeitigen „Denk-Standard“ hinausgehen und vermuten, dass euere Bereitschaft zum „Quanten-Denken“ diese Möglichkeit eher eröffnet. …

Was also spräche dagegen, jetzt dem „Kooperativen Wandel“:

·         Mehr „quantenhafte Grundlagen“ zu geben.

Seid Ihr bereit – wir sind es jedenfalls!   

 

                         Die Essenz der Antwort

Antwort

 

Danke für das Vertrauen. …

Bitte bedenkt, dass die CoopGo-Dialoge sich derzeit auf der Ebene befinden (sollten), die – für möglichst viele Menschen guten Willens - leicht nachzuvollziehen ist. Damit meinen wir – z.B. konkret auf das Beispiel der Schaffung einer Kooperativen Alternative zum Welt-Wirtschaftsforum (WWF) – bezogen:

·         Bisher gilt, dass man einer Sache, die man nicht „mochte“, eine Art „Alternative“ entgegengesetzt hat. …

Dazu würden wir z.B. die Parteien nennen. Allen Parteien ist gleich, dass sie eine ähnliche (Denk-) Struktur pflegen, aber dennoch meinen, sich   wegen ihrer inhaltlichen „Unterschiede“ als „anders“ bezeichnen zu können. Das sieht (zunächst) durchaus auch so aus. …

Partei A stellt mehr Sozialität, Partei B mehr Liberalität, Partei C mehr Ökologie, Partei D mehr Christlichkeit, Partei E mehr Nationalität, usw. in den Vordergrund. …

Wie man unschwer erkennt, bleiben alle Parteien jedoch grundsätzlich bei einem ähnlichen „Politik(-miss-)verständnis“, das z.B. heißt:

·         Wir machen das für euch, weil wir es besser können und weil unsere Gruppe die „richtigen“ Einsichten hat.

Der „Denk-Kreis“, in dem sie sich bewegen, ist irgendwie seit langen Zeiten gleich oder ähnlich geblieben. …

Man nennt ihn:

·         Repräsentativ

·         Konkurrierend

·         Stellvertretend

So oder ähnlich war es schon lange Zeit, wenn auch durchaus mit anderen Inhalten gefüllt.

Aber wirklich „entscheidende“ Fragen wurden bisher an dieses „System“ nie gestellt. …

Es wurde irgendwie als „richtig“ gesehen, weil es in anderen Ländern ähnlich oder gleich war, wenn auch mit anderen Ergebnissen.

Um es deutlich zu machen:

·         Politik geht von der Annahme aus, dass es „jemand“ (eine Gruppe) gibt (bzw. geben sollte, müsste), der/die meint, mehr Einsicht, Übersicht und Zielklarheit haben, als dies ein einzelner Mensch je haben könnte.

·         Dass Menschen koordiniert und strukturiert werden müssen, weil sie nur so zu gemeinsamen Handeln befähigt werden könnten. …

Wir wollen es zunächst hierbei belassen, weil wir ahnen, dass sofort hoher Widerstand gegen solche Annahmen aufkommen könnte. ….

Man sollte dazu unbedingt einen separaten CoopGo-Quanten-Dialog durchführen, weil genau diese Situation darüber entscheiden wird, wie wir künftig „Politik“ verstehen wollen. Nicht irgendeine „Politik“, sondern eine Politik, die einem wahren „Kooperativen Wandel“ angemessen ist! ….

Damit deutlicher wird, was wir meinen, nehmen wir – beispielhaft – eine bekannte „Struktur“, die politisch „neutraler“ wirkt:

·         Die Genossenschaft.

Wer kennt ihn nicht, den bekannten Spruch des Herrn Raiffeisen, der sozusagen zum „Weltbild“ für diese Rechtsform wurde. Er sagte (sinngemäß) – und alle nickten überzeugt zustimmend:

·         „Was der Einzelne nicht schafft, das schafft die Gemeinschaft“.

Das hört sich zunächst – wenn auch banal ausgedrückt – aber doch „genial“ lösungsorientiert an, um „Nachteil“ von Menschen (wirtschaftsbezogen) beseitigen, zumindest aber erheblich abmildern zu können. ….

Heute würde man wohl eher von einem „kollektiven Nachteilsausgleich“ oder einem „Vorteilsgewinn“ sprechen. ….

Übrigens, wir finden diese Gedankengänge auch ähnlich in anderen Strukturen, wie z.B. „(Sozial-) Vereinen“ oder auch anderen „Hilfsgruppen“. …

Letztlich sind sogar Unternehmen, besonders aber Gewerkschaften nicht ganz von dieser („fürsorgenden“) Grundidee frei.

Natürlich ist uns jetzt sofort vehemente Kritik gewiß:

·         Ihr könnt doch nicht wirklich dahin zurückfallen, was wir gerade so „erfreulich sozial“  verändert haben. …

Aber was wurde wirklich verändert? Und vor allem, warum meinte man, dass man etwas überhaupt – in diese Kollektiv-Richtung - verändern müsse?

Wir wollen zuspitzen und sagen:

·         Alle diese Strukturen gehen davon aus, dass der Mensch nicht selbst befähigt wäre, sein Leben – so wie ursprünglich von ihm beabsichtigt – wirklich auch selbst führen zu können. …

Und wir fügen hinzu:

·         Ja, wir sind durchaus der Auffassung, dass JEDER Mensch durchaus befähigt ist, ein (SEIN) Leben (selbst) führen zu können, ohne dass es dafür der (unabdingbaren) Unterstützung Dritter bedarf!

Wir spüren förmlich, wie sich (nicht nur bei euch) erheblicher Widerstand aufbaut und ihr uns (freundlich ausgedrückt):

·         Fehlender Sozialität bezichtigt.

Ein Blick in Breite und Tiefe unserer Gesellschaft zeigt eigentlich deutlich, dass dieser  (staatliche oder quasi-staatliche) „Betreuungs-Gedanke“:

·         Noch nie wirklich funktioniert hat. …

Warum das so ist, ja muss das eigentlich so sein?

·         Weil der Mensch wesentlich mehr ist, als nur ein Wesen, das „zufällig“ (zu dieser Zeit, in diese Umgebung, ohne Ziele …) sozusagen „ins Leben gefallen“ ist.

Die Vertreter der „Gruppen-Theorie“ unterstellen das genaue Gegenteil.

·         Sie halten Menschen für „Gruppenwesen“. …

Nicht nur Parteien, auch Verbände für Genossenschaften zählen dazu. Selbst unser Gesundheitssystem, auf das das wir so „stolz“ sind, geht von solchen „Helfer-Annahmen“ aus:

·         Menschen benötigen „Fachleute“, weil sie sich selbst nicht gesund halten oder „steuern“ können. …

Wir wollen das hier nicht vertiefen, lediglich andeuten, dass dringend grundlegender Überlegungen notwendig sind, die grundsätzlicher das „Welt-Bild“ Mensch betrachten. …

Bleiben wir exemplarisch bei dem bekannten, - den Genossenschaftsbereich bis heute „durchwirkten“ -  „Raiffeisen-Spruch“, um das Gemeinte zu verdeutlichen:

Herr Raiffeisen sagt sinngemäß:

·         Was der Einzelne nicht schafft, das schafft die Gemeinschaft.

Unterstellt wird dabei:

·         Es gibt etwas Grundlegendes, Generelles,  was der Einzelne nicht allein können kann.

Wir wollen nicht bestreiten, dass es Sinn macht, sich in bestimmten Situationen mit anderen abzustimmen, sich zum gemeinsamen Handeln zu entschließen, aber wir erkennen nicht, dass sich daraus ein „Grundsatz-Prinzip“ ableiten ließe.  ..

Letztlich drückt jedes „Kollektiv-Prinzip“ - wir kürzen ab - aus::

·         Es gibt Menschen, die sind „befähigter“, „wissender“ etc.. und wenn du dich denen anschließt, dann wird das geschehen, was für dich „richtig“, „wichtig“, „in Ordnung“, usw. ist. …

Wir sagen nicht:

·         Dass „Kollektiv-Systeme“ grundsätzlich unangemessen sind. 

Wir sagen aber:

·         Dass sie nicht „generalisiert“ werden sollten, sozusagen (unbesehen) zu einer „All-Lösung“ führen sollten.

Das „Problem“ von „Kollektiv-Lösungen“ ist stets, dass es wenige gibt, die die „Richtung zu kennen glauben und vorgeben, was, wie, warum zu tun wäre und die „Mitmachenden“ sich einreden lassen, dass andere über Fähigkeiten verfügen, über die sie selbst nicht zu verfügen scheinen.

Man könnte durchaus sagen:

Alle Kollektiv-Formen – so auch Genossenschaften – „leiden“ an (oder „leben von“) Annahmen:

·         Einige sind „kompetenter“ als andere und deshalb ist es richtig, wenn diese sagen, „was-wie-wann zu tun wäre und warum“.

Wir wollen abkürzen und vereinfacht fragen:

·         Was könnte der wirkliche Grund dafür sein, weshalb Menschen scheinbar so unterschiedlich sind, so unterschiedliche Interessen oder Kompetenzen zu haben scheinen?

Wir wollen hier nur andeuten, was wir meinen:

Aus unserer Sicht wäre es notwendig, wirklich wichtige Fragen zu stellen, vor allem Fragen, die wir als „fundamental“ für unser aller Leben bezeichnen würden. ….

Dazu gehören z.B. Frage wie:

·         Wer oder Was ist der, ist jeder Mensch wirklich?

·         Gibt es so etwas wie „universelle Gesetze“, die für alle Menschen gelten, sie aber bisher nur wenige kennen und noch weniger anwenden?

·         Warum sind wir überhaupt geboren, gibt es so etwas wie Lebensziele und wie kann ich diese erkennen und danach handeln?

·         Woran erkenne ich, dass ich meinen Lebenszielen folge?

·         Welche Rolle spielte für mein Leben, z.B. genau in dieser Familie, zu dieser Zeit, in dieser Region, usw. geboren zu sein?

·         Usw.

 

Angenommen, die These wäre stimmig, dass sich alle Menschen in einem ewig währenden Daseinskreiskauf befänden, es sozusagen „ein Leben nach dem Tod“ bzw. ein „Leben vor dem Tod“ gäbe. …

Und fragen wir dann weiter:

·         Wenn es „Gesetzmäßigkeiten für eine physische Welt“ gibt (z.B. Schwerkraft, Magnetismus), wäre es dann nicht in Erwägung zu ziehen, dass es solche Gesetzmäßigkeiten auch für die „Nichtphysische Welt“ geben könnte bzw. geben müsste? Und wenn JA, wie sehen diese aus?

Die Quantenphysik eröffnet uns dazu neue Perspektiven. Sie „zwingt“ uns förmlich, die „alten“ Denkweisen zu modifizieren …

Und genau darum geht es JETZT. Genau das ist auch der Unterschied zwischen den verschiedenen Formen von „CoopGo-Dialogen“ und den „CoopGo-Quanten-Dialogen“.

Es wäre töricht zu unterstellen, es gäbe keine „Universalen Gesetzmäßigkeiten“. Das wäre genauso töricht, wie zu sagen, „die Sonne dreht sich um die Erde“ oder die „Erde ist eine Scheibe“. …

Heute gehören solche Dinge zum „Allgemeinwissen“, aber es gab Zeiten, da wurden dazu sogar „Glaubens-Kämpfe“ ausgetragen. …

Wir wollen euch herausfordern:

·         Würde wirklich jemand von euch ein neues Leben beginnen, ohne dass er/sie die dafür (genialen) „Spielregeln“ kennt?

Oder noch deutlicher:

·         Würde sich jemand – überhaupt - auf ein neues Leben (Inkarnation) einlassen, wenn er/sie wüsste, dies Leben nur dann bestehen zu können, wenn er/sie eine „Gruppe“ (z.B. Genossenschaft) bilden kann/muss?

Eindeutig NEIN - Leben (sowohl in der physischen wie auch in der nicht- physischen Dimension) hat „Spielregeln“. Eine davon heißt ganz sicherlich:

·         Jeder Mensch kann genau das Leben führen, die Erfahrungen machen, die er/sie zu machen bereit war, BEVOR das Ja zu einem weiteren Leben erfolgte!

Und, was noch wichtiger ist:

·         Jeder Mensch, der ein neues Leben beginnt, kennt dafür bereits die genauen „Spielregeln“

Wir wollen/würden gern den nächsten CoopGo-Quanten-Dialog an diesem Punkt fortsetzen, sofern ihr das wollte! ….

Abschließend nur noch dieser Hinweis:

·         Das WWF scheint derzeit den „Vorteil“ zu haben, dass deren Mitglieder näher an den „Lebens-Spiel-Regeln“ – bewusst oder unbewusst – „dran“ sind, als die potenziellen Mitglieder einer Struktur, die man z.B. „Welt-Kooperations-Forum“ nennen könnte….

Wir sind aber sicher:

·         Wenn es uns gelingt, die „Nicht-physischen Gesetz-mäßigkeiten“ - angemessen und stimmig – auf ein WKF zu übertragen, dass es dann keinen Zweifel gibt, dass

ein WKF einem WWF „turmhoch“ überlegen wäre.

Der Grund und unsere Überzeugung dafür:

Weil ein WKF wesentlich näher an dem „dran ist“, was wir als:

·         Die wahren „Lebens-Spiel-Regeln“ bezeichnen würden.

 

Kooperation – sofern man diese Grundregeln berücksichtigt – ist, ja muss sogar - per se - jeder Art von Konkurrenz-Denken überlegen sein, weil:

 

·         Es ein „Prinzip Konkurrenz“ – im ganzen Universum - niemals wirklich geben kann.

Der Grund:

·         Es gibt nicht wirklich etwas, um das zu „konkurrieren“ wäre, denn das Universum ist Fülle, es ist alles vorhanden, wir müssen es nur noch bewusst in Erscheinung bringen.

Zusammengefasst, was – aus unserer Sicht – das „Problem“ der „Raíffeisen-Theorie“ ist:

 

·         Er gab den Menschen die (höchst) problematische Empfehlung, dass Zusammenschluss die beste Problemlösung wäre.

 

Er vergaß jedoch – bewusst oder unbewusst - den Menschen zu sagen, dass es zunächst (noch viel) wichtiger wäre, zu erkennen, dass:

·         Jeder Mensch (eigentlich) alle Fähigkeiten hat, sein Leben so zu führen, wie es von ihm – vor seiner Geburt – beabsichtigt war.

Raiffeisen lehrte – vereinfacht gesagt - sinngemäß:

·         Tun – Haben – Sein

Die dazu wichtigsten – universellen – Gesetzmäßigkeiten sind:

·         Das Gesetz der Anziehung (Resonanz)

·         Die Wissenschaft des Bewussten Erschaffens

·         Das Prinzip des Zulassens

PS:

(Wir sind uns recht sicher, dass ihr euch auf dem (noch) „dünnen Eis“ der „Universalen Gesetzmäßigkeiten“ bewegt. Deshalb empfehlen wir euch – möglichst vor der Fortsetzung dieses „C-Q-Dialogs – euch mit diesem Thema zu befassen! Die seit Jahren angebotenen – praxisorientierten – Lehren von Prof. Tepperwein – einst Unternehmensberater – könnten als Einstieg recht hilfreich sein) …

Und denkt bitte zunächst öfters daran:

Folge der Intelligenz deines Körpers – Der kennt Kooperation!

Redaktion: AG CoopGo-Quanten-Dialoge im FIKW (ForschungsInstitut Kooperativer Wandel) ein Projekt des  IWMC QuantenInstitut - Internationale WissenschaftsCooperation für angewandte Quantenphysik – www.Quanteninstitut.de  - Kontakt:  info@quanteninstitut.de

Berater in Fragen „Praxis der Kooperationen“: Diverse AGs - besonders die AG QuantenManagement - des SCFI (SmartCoop Forschungsinstitut), der „ThinkTank“ im Bundesverband MMW (Cooperations- und Genossenschafts-Wirtschaft) www.bundesverband-mmw.de.

Koordination: Gerd K. Schaumann

 

29.11.21

Genossenschaft war früher – Co-operative ist heute!


Essenz der Fragen

 

Die „Neue“ Energie, die seit 2012 bei uns wirkt, soll völlig anders sein, als die „Energie“ (Bewusstsein) davor.  …

Welche Auswirkungen könnte dies auf Kooperationen und Genossenschaften haben?

Sind die alten „Ansichten“, „Anschauungen“ überhaupt noch relevant?

Was wäre dann von einer „Theorie“ zu halten, die sich auf über 200 Jahre Tradition beruft, wie z.B. das Genossenschaftswesen? …

So Sätze wie „Was der Einzelne nicht schafft, schafft die Gemeinschaft“, hören sich irgendwie lustig an, denn so haben Menschen doch schon immer gedacht und gehandelt. …

Die heutige Situation bei Genossenschaften sieht doch ganz anders aus, hat völlig andere Hintergründe und Themen:

A.   Wir müssen nach „innen“ Gemeinschaft entwickeln.

B.  Gleichzeitig wissen wir jedoch, dass jeder Mensch anders ist, eine andere „Herausforderung“ für dies Leben mitgebracht hat, einen „Freien Willen“ hat. …

C.  Wir müssen uns nach außen mit einer Konkurrenzgesellschaft zu Recht finden und Überleben.

D.  Wir unterliegen den Kontrollen eines Staates im „Konkurrenz-Modus“

E.   Wir werden von Verbänden geprüft, die keine Probleme damit haben sich mit „Kontrollen“ und „Aufsichten“ zu arrangieren, die mit Kooperation eigentlich nicht viel „am Hut“ haben …

Und das „Lustige“ dabei:

·       Wir werden von Prüfern geprüft, die keinerlei gesellschaftliche Zusammenhänge erkennen (wollen) und nur „gebührenpflichtige Betriebsbelästigungen“ veranstalten.

Manchmal denken wir schon darüber nach, ob es nicht einfacher wäre, doch eine andere „Rechtsform“ zu wählen …

Unser Glaube an die „Reformfähigkeit“ des Genossenschafts-Sektors ist derzeit das Einzige, was uns mit unserer Genossenschaft in Deutschland hält, wo die „Kontroll-Absurdität“ wohl am Größten ist …

Könnt ihr uns irgendwie einige positive Signale geben!!!

 

Essenz unserer Antworten

 

Es ist eine wichtige – und wohl auch richtige – Feststellung, dass unsere Welt in diesem Jahrhundert völlig anders „funktioniert“ als in den Jahrhunderten davor. Gemeinhin spricht man von dem Jahr 2012 als so etwas wie einer „Schnittstelle“. Die Übergangszeit wird etwa mit 36 Jahren gesehen, also 18 Jahre davor (ab etwa 2004) und 18 Jahre danach (bis etwa 2030). …

Man spricht davon, dass sich noch nie unsere Erde sich in einer solchen (bewusstseinsmäßigen) Veränderungs-Konstellation befand. …

Wir wollen das hier nicht vertiefen, raten aber dringend, dass sich Genossenschaften mit solchen und ähnlichen Fragen befassen sollten. … Dazu müsst ihr schon selbst gezielt recherchieren, denn solche Themen findet ihr bedauerlicherweise nicht in den traditionellen Medien. … 

·       Eigen- und Selbstverantwortung sind jetzt keine „Worthülsen“ mehr!

Natürlich findet ihr solche Hinweise auch nicht in den Universitäten, Hochschulen oder Schulen.

Leider sind auch:

·       Die „Veröffentlichungen“ aus den „Genossenschafts-Instituten völlig frei von solchen Informationen.

Man tut geradeso also hätte man noch nie davon gehört.

Natürlich kann man sich den „wissenschaftlichen Luxus“ leisten, so zu tun, als hätte sich die Welt nicht geändert, als stünden nicht in naher Zeit erhebliche Veränderungen an. …

Das würden wir sehr bedauern wollen, denn es ist Aufgabe von Wissenschaft, allen (potenziellen) Veränderungen nachzugehen. Dazu könnte man dann eine (begründet) „ablehnende Haltung“ einnehmen, aber:

·       „Ignoranz“ wäre für Wissenschaft irgendwie „unwürdig“, wäre also „unwissenschaftlich“.

Wir sagen stets – auf Neues hingewiesen – „Why not“ (warum nicht) und gehen solchen Spuren nach. …

Wir würden nicht so weit gehen, zu sagen, dass „Genossenschafts-Institute“ die das Neue „ausblenden“ quasi (genossenschaftliche)  „Wissenschafts-Verweigerung“ betreiben. Derzeit würden wir eher von einer Art „Angst vor den Folgen“ (aufgrund des Neuen) sprechen, das ja auch für die „Praxis“ Konsequenzen nach sich ziehen würde. …

Der Satz z.B:

·       Was der Einzelne nicht schafft, schafft die Gemeinschaft“,

war sicherlich nicht unbedingt originell, denn wer sich mit der Historie befasst, wird schnell nachvollziehen, dass sich Menschen seit Jahrhunderten schon so verhalten haben, nur eben nicht in einer „festen Struktur“, hier Genossenschaft genannt. Ja Herr Raiffeisen hat geholfen, daraus eine „Rechtsform“ zu machen. Aber auch dieser Beweggrund war (nicht) nur „Menschenfreundlichkeit“, er hatte auch staatsbezogene (Kontroll-)Motive. …

Was ist nun der mögliche Unterschied von diesem Jahrhundert zum letzten Jahrhundert, sogar den Jahrhunderten davor?

So langsam kommen immer mehr Wissenschaftler zu der Erkenntnis, dass sich z.B. die Fähigkeiten der Menschen verändert haben. Als Grund dafür nennen sie einen „Bewusstseins-Wandel“. Dazu weisen sie z.B. auf das veränderte „Erd-Magnet-Feld“ hin. Auch die „Helio-Sphäre“ scheint sich verändert zu haben. …

Aus unserer Sicht ist die sich daraus offensichtlich ergebende Veränderung des menschlichen Bewusstseins von besonderem Interesse, denn das bedeutet, vereinfacht gesagt:

·       Einen (epochalen) Wandel vom „Ich“ zum „Wir“.

Schon allein eine solche „Annahme“ sollte (überzeugte)  „Genossenschafts-Wissenschaftler“ in „Euphorie“ versetzen, denn damit würde sich eine geradezu „grandiose“ neue Perspektive in Richtung „Kooperations-Gesellschaft“ andeuten. …

Statt (wissenschaftliche) Aufbruchstimmung, machen die Genossenschafts-Wissenschaftler (wenn es denn so etwas überhaupt geben könnte) scheinbar einfach weiter, als wäre das „Alte“ (unbeeinflusst) einfach fortzusetzen …

Wenn Politiker eine solche „Verweigerungshaltung“ zu Tage bringen, mag das gerade noch irgendwie zu entschuldigen sein.

·       Aber bei Wissenschaftlern wundert das schon

Wollen sie sich einfach nicht verändern, weil sich vielleicht danach das gesamte „Genossenschafts-Denken“ verändern könnte?

Oder befürchten sie, dies den „Instituts-Sponsoren“ nicht erklären zu können? …

Dem Bewusstseins-Wandel ist es jedoch gleichgültig, wie Genossenschafts-Institute oder Genossenschaftsverbände das sehen. Sicher ist:

·       Der (Bewusstseins-)Wandel wird kommen, weil er kommen muss, denn das scheint eine (universelle) Gesetzmäßigkeit zu sein. …

Noch vor einigen Jahren war man in Verbänden und Instituten stolz darauf, die „Genossenschafts-Idee“ als „Welt-Kultur-Erbe“ schützen zu lassen.

Einige Jahre später, könnte sich dieser „Schutz“ als wichtig erweisen, aber mit einer gänzlich anderen Begründung.

Man könnte es vielleicht so formulieren:

·       Wir haben vergessen, das veränderte Bewusstsein der Menschen rechtzeitig zu erkennen und müssen jetzt feststellen, dass das „Genossenschaftswesen“ sich deshalb (vielleicht) in Kürze aufspaltet:

Das (alte) Genossenschaftswesen versteht sich offensichtlich eher als:

·       „Legitimation für eine (immer mehr schwächelnde) Konkurrenz-Gesellschaft“,

während sich das neue Genossenschaftswesen (besser wahrscheinlich: Kooperationswesen)

·       eher als (innovativer) Träger für das wirklich Neue herauskristallisiert.

Das „alte“ Genossenschaftswesen wäre dann in der Tat so etwas wie:

·       (schutzbedürftiges) „Weltkultur-Erbe“ …

Man könnte es wohl auch so formulieren:

·       Wer hätte damals gedacht, dass es so kommen könnte, der Begriff „Genossenschaft“ erlebt eine Art „Paradigmen-Wechsel“ …

Würde, sofern der Begriff „Genossenschaft“ nur noch vergangenheitsbezogen "Glanz“ versprühen könnte, das Aufgeben dieses Begriffes wirklich einen „Verlust“ darstellen?

Ein Blick in die Länder der EU sagt etwas anderes. Dort kennt man – was die wenigsten Menschen in Deutschland wissen - den Begriff „Genossenschaft“ überhaupt nicht!

Nicht gerade förderlich für deutsche Genossenschaften …

Man kennt in der EU (und der übrigen Welt!) nur den Begriff „co-operative“, aber nicht den Begriff „Genossenschaft“. …

Warum also sich nicht in Deutschland auf das Kommende schon jetzt einzurichten?

·       Den Begriff „Coop“ versteht man überall, der „Coop-Starter“ ist klar, aber was ist ein „Geno-Starter“? …

Es macht durchaus Sinn, darüber nachzudenken, den Begriff „Genossenschaft“ gegen einen Begriff „Cooperation“ oder „Co-operative“ auszutauschen. ...

Das ist mehr als nur eine „semantische Anpassung“, dies wäre so etwas wie eine Art (qualitative) „Zeitenwende“

Es war nicht besonders originell, von:

·       Was der Einzelne nicht schafft, schafft die Gemeinschaft“

zu sprechen, denn so handelten Menschen eigentlich (unbewusst) schon immer. …

Origineller, weil nachprüfbar und nachvollziehbar, wäre eher die „Wirkung“ zu beschreiben, die viel Sinn macht, weil die Vorteile der Gemeinschaft klar beschrieben werden:

·       Die Gedanken der Vielen bewirken weitaus mehr, als die Gedanken des Einzelnen …

Gern wollen wir auch konkreter auf euere Fragen eingehen. Ihr sprecht z.B. von einem „stetigen Bewusstseinswandel“, der strikt auf Veränderung hindeutet und „weiter so“ oder gar „zurück in die Zukunft“ einfach nicht zulässt. …

Da der Begriff „Genossenschaft“ nicht unbedingt „Euphorie“ auslöst, sollte man prüfen, auch über eine völlig neue (kooperative) Rechtsform nachzudenken. Die „Kooperations-Gesellschaft“ (KoopG) wäre eigentlich kein schlechter Name, aber ihn als „Kleine Genossenschaft“ einfach in das Genossenschaftsgesetz zu integrieren, wäre:

·       Thema verfehlt.

Einer der wichtigsten Gründe, dies so zu sehen, wäre:

·       Die Chance zu vergeben, eine Form abzubilden, die von Menschen gesucht und genutzt wird, um wirklich zu kooperieren, nicht nur zu tun „als ob“.

 

Gern können wir den Dialog fortsetzen, denn es geht um „Mehrwert“ für Menschen und die Suche nach der dafür bestmöglichen Organisationsform. Dies kann die Genossenschaft sein, sofern entsprechende „Reform-Schritte“ möglich sind. Sie muss es aber nicht sein, wenn notwendige Reformschritte  unmöglich erscheinen. …

PS:

Wir empfehlen euch die Schrift des SmartCoop-ForschungsInstituts (SCFI) „MehrWert in Genossenschaften“ (Sie ist als PDF kostenfrei über den MMW Bundesverband zu erhalten (www.bundesverband-mmw.de) Gern könnt ihr euch an den Diskussionen beteiligen, die in Folgebänden veröffentlicht werden. So wie es derzeit aussieht, könnte es durchaus gelingen, erstmals so etwas wie eine Initiative „Menschen in Genossenschaften“ zu initiieren, die auch zu innovativen Gesetzesentwicklungen führen könnte bzw. sollte. …     

Genossenschaft „von unten“ (entwickelt)? Ja, warum eigentlich nicht wirklich kooperativ zu beginnen. …  

  

Der „CoopCode“ – Die wahre Kooperation

 

Redaktion: AG „Der CoopCode“ im ForschungsInstitut Kooperativer Wandel (FIKW)

Das FIKW ist der praxisbezogene  CoopThinkTank des  IWMC QuantenInstituts

(Internationale Wissenschafts- u. MedienCooperation für angewandte Quantenphysik) – Hinweis: Die Fragen sind, zur besseren Lesbarkeit, redaktionell geringfügig angepasst worden.  Kontakt: info@quanteninstitut.de  

Unsere Experten in Sachen Kooperation: Das SmartCoop ForschungsInstitut (SCFI) ThinkTank für „Kooperativen Wandel“ des Bundesverbandes MMW e.V. (www.bundesverband-mmw.de)