SmartCoop-SCFI

"SmartCoop" - heißt "intelligent kooperieren". Gibt es auch Kooperation, die nicht "intelligent" ist"? Bewusst wohl nicht, aber unbewusst durchaus. "Unbewusst" - so stellt man oftmals fest - werden wichtige Coop-Elemente schlichtweg übersehen. Meist sind das jedoch genau die Elemente, die das ausmachen, was man als die (entscheidenden) Wirk-Kraft-Vorteile bezeichnen könnte. Kooperation ist - von Natur aus - jeder Form von Konkurrenz überlegen. Wir wollen in diesem Blog den Nachweis dieser Annahme erbringen. Das "SmartCoop - ForschungsInstitut" (SCFI) führt Wissenschaftler, Fachberater, Manager und andere Expertengruppen zusammen, um die jetzt notwendigen neuen COOP-ZUKUNFTS-BILDER - für Wirtschaft und Gesellschaft - entstehen zu lassen. Wir "experimentieren" mit vielen neuen "Werkzeugen", was natürlich auch "Anleihen" aus der QuantenPhysik, etc. einschließt. Hier kooperieren wir mit dem IWMC QuantenInstitut - Internationale Wissenschafts- u. MedienCooperation für angewandte Quantenphysik. Wir veröffentlichen hier - anwendungsbezogen - vor allem Auszüge aus unserer diskursiven Forschungs-Praxis. Kooperation - auf den Punkt gebracht: Die geniale Erfindung des ganzheitlichen VORTEILS. Diese Blogs könnten auch interessieren: GenoFAQ, CoopFAQ

Koordination: Gerd K. Schaumann

20.3.21

„Kooperativer-Bildungs-Kodex“ – Förderung von Schule und Bildung in Genossenschaft.


Essenz: 

Die Frage ist berechtigt: Sind Genossenschafts- und Prüfungsverbände wirklich bereit, in der Lage und Willens, für neue gesellschaftliche (kooperative) Herausforderungen den  notwendigen (unterstützenden) „Mehrwert“ erbringen zu können und zu wollen, der z.B. derzeit in Form von „spannenden“ neuen Initiativen im Bereich Bildung und Wissenschaft erforderlich ist?

Ja durchaus. Aber nur dann, wenn man bereit ist, sich wirklich als „Dienstleister“ in Sachen Kooperation zu verstehen. Vereinfacht gesagt könnte das heißen:

·       Nicht „prüfen“ steht im Vordergrund, sondern (Mehrwert-) Beratung, möglichst auf gleicher Augenhöhe.

Das ist nicht unbedingt das, was bereits zu den Stärken aller Verbände zählt. ….

So, wie Projekte unterschiedlich groß sind, sind es auch die Genossenschaftsverbände. Es gibt kleinere, mittlere, große und sehr große Verbände. Aus der Seefahrt kennt man diese Regel:

·       Je mehr man „Tanker“ ist, umso langsamer kommen Richtungswechsel zustande. Kleinere Boote sind naturgemäß viel wendiger. …

Ob das Bedeutung haben kann für genossenschaftlich-kooperative Bildungs- oder Schulprojekte?

Wohl nicht direkt, aber man sollte sich darauf einstellen. Genossenschaftsverbände „schweben“ nicht in „politikfreien“ Räumen. …

Verkürzt gesagt, ist diese Situationsbeschreibung tendenziell zutreffend:

·       Es gibt einerseits die „Bildungsexperten“ (Verbände, Gruppen, Initiatoren) des Neuen. Es sind die „InteressenVertreter“ der Lehrer, Eltern und Kinder. Diese „Initiativ-Gruppen“  verfügen bereits (meist) über klare Vorstellungen über die Ziele ihrer „Bildungs-Innovationen“.                                                 

·       Es gibt andererseits die Repräsentanten der Genossenschafts-Verbände. Deren innovatives Selbstverständnis war bisher nicht unbedingt hoch oder gar „grenzüberschreitend“.

Im Bereich der Bildung – so wie sich das durchaus andeutet – wird es zu einem „innovativen Sprung“ kommen. (Was das beuten kann, sollte zeitnah separat erläutert werden. …

Hier nur soviel:

·       Erziehung, Bildung und Wissenschaft werden in nächster Zeit wohl einen der größten Veränderungen erleben, die es je geben hat.

Keinesfalls darf geschehen, dass sich ausgerechnet Verbände im Genossenschaftsbereich als „Bremsschuh“ verstehen und atypisch als „Regulatoren“ wirken – bewusst oder unbewusst!

Die diversen Bildungs-Organisationen oder Organisatoren sollten sich dieser Situation bewusst sein. Zu meinen, weil man etwas in Form einer Genossenschaft organisiert, sei dies bereits „Fortschritt“, wäre naiv. …

Wir sind sicher, die Repräsentanten der „Neuen Bildungsbewegung“ wissen, was gemeint ist. ..

Jetzt ist die Zeit, dass sich die Projekte vernetzen, um selbst ihre Forderungen zu formulieren und dann (kooperativ) gegenüber den Vertretern der Genossenschafts-Verbände vertreten. Auf klare und eindeutige Fragen, müssen klare und eindeutige Antworten erfolgen …

Wir formulieren Kooperation („Coop“) als;

·       „Die geniale Erfindung des nachhaltigen Vorteils“ (für alle).

Also beginnen wir doch einfach mal, ein neues „Muster“ für Kooperation auszuprobieren:

·       Die verschiedenen Interessengruppen - der Neuen (kooperativen) Bildungsbewegung - beginnen miteinander zu kooperieren, und formulieren ihr (möglichst gemeinsames) „Mehrwert-Anforderungs-Profil“ an die für sie jetzt notwendigen kooperativen Umsetzungs-Partner (vor allem Genossenschaftsverbände).

Wir nennen das „Kooperative Mehrwert-Matrix“. …

So etwas bietet sich vor allem dann an, wenn ein nachhaltiger „Kooperativer Wandel“ in einem gesellschaftlichen Teil-Segment zu vermuten (oder gar zu erwarten) ist. …

Es macht wenig Sinn, wenn sozusagen eine „Kooperative Nachfrage“ auf keine entsprechenden „Kooperativen Angebote“ trifft. …

Ein Weg, um aus diesem (noch) vorfindbaren Dilemma zügig herauszukommen, wäre z.B.:  

·        Eine Art „Kooperations-Ausschreibung“ (Nachfrager) zu erstellen und diese den Genossenschaft- /Prüfungsverbänden (Anbieter) zuzuleiten.

Das ist in der Konkurrenz-Gesellschaft eine bekannte (Bieter-)Praxis, der sich bisher jedoch die Genossenschaftsverbände wohl entzogen haben. ...

Wir befinden uns gerade im Bildungsbereich offensichtlich in einer „Wandel-Situation“. Es macht wenig Sinn, wenn auf „Kooperative Veränderungen“ mit (alten) „Werkzeugen“ (Anschauungen) reagiert wird.   

Wie wäre es z.B. dazu im Rahmen einer „Bildungs-Konferenz“ die Vertreter aller interessierten Genossenschafts-Verbände einzuladen, um einen gemeinsamen „Kooperations-Kodex für Neue Bildungs-konzeptionen“ zu erarbeiten und diesen dann gemeinsam zu veröffentlichen.

Dieser Test wäre wichtig:

·       Zu erfahren, welcher Genossenschaftsverband sich vorbehaltlos hinter welches Bildungskonzept stellt?

Kooperation ist ein „Wertgefüge“. Bildung sollte das auch sein. Eine wirklich spannende Frage, die sich da andeutet:

·       Wer beflügelt wen?

Entwickelt sich in den neuen (kooperativ, freien) Bildungseinrichtungen das neue „kooperative“ Menschen-Bild, das den Kooperativen Wandel beflügelt und sich – rückblickend – als:

·       Der Beginn der „Kooperativen Zeitenwende“ einordnen lässt?!

Wir appellieren an die Genossenschaftsverbände, diese Chance zu erkennen und vorbehaltlos neue (kooperative) Bildungs-Projekte innovativ zu unterstützen!  

Frage

Wir sind eine Initiative von Eltern, Lehrern und Wissenschaftlern, die von der derzeitigen „Schule“ nicht mehr überzeugt sind. Wir wollen für unsere Kinder Schulen entwickeln, die zur „Potenzialentfaltung“ dienen und nicht nur Wissen vermitteln, das bereits jetzt überholt und künftig nur noch als Ballast dient. Wir haben uns bereits einige Modelle angesehen und sind begeistert von der Idee, der Kooperation. Nun stehen wir vor der Umsetzung. Wir haben gehört, dass bereits an zahlreichen Standorten Schulen – meist in der Form von Genossenschaften – entstehen werden oder bereits entstanden sind. Gleichzeitig wissen wir auch, dass man dafür Mitglied in einem „Prüfverband“ sein muss. Kennt ihr Initiativen, die mit solchen (Über-) Prüfverbänden auch bereits schon mal gute Erfahrungen gesammelt haben? Wir haben es mal „angetestet“. Außer dem üblichen „Bla-Bla“ haben wir bisher wenig Nützliches erfahren. Was wäre sinnvoll jetzt zu tun?

Antwort

Vorweg ein Hinweis:

Es macht aus unserer Sicht keinen Sinn, andere zu kritisieren. Ihr verändert damit nicht, ihr verfestigt nur das, was ihr eigentlich ändern möchtet. ….

Wir haben dazu bereits mehrfach bei anderen Fragen Ausführungen gemacht. …

Eure Absicht – sieht aus unserer Perspektive – etwa so aus:

·       Ihr vermutet, dass Genossenschafts- oder/und Prüfungsverbände für eure Initiative keinen „Mehrwert“ haben.

Dazu würden wir anregen, dass ihr zunächst für euch und dann zwischen den verschiedenen Initiativen Konsens erzielt, was genauer für euch „Mehrwert“ sein sollte?

Wünscht ihr – ganz allgemein -

·       Kompetenz „Rund um das Thema Genossenschaft“?

oder

·       Sucht ihr zusätzlich - an der Schnittstelle von Genossenschaft (als kooperative Unternehmensform) und privater Bildungsinitativen – auch Kompetenz für weitergehende Themen, wie Finanzierung, Rechnungswesen, Recht, Steuern, Unternehmensführung, etc. in Kooperationen?,

oder

·       Sollte neben den vorstehenden Themen/Bereichen euer Partner auch „Profi“ in Sachen „Kooperation“ sein? …

Wir wollen uns zunächst auf einen Bereich konzentrieren, der oft übersehen wird:

·       Genossenschaften müssen (potentiell) förderwirtschaftlich Nutzen für die Mitglieder gewährleisten können.

Bei selbstorganisierten Bildungsinitiativen könnte diesbezüglich folgende Sichtweise hilfreich sein:

·       Die Eltern (Mitglieder) werden nicht direkt an der Förderung (Bildung) partizipieren. „Gefördert“ werden deren Kinder. Da Eltern jedoch den Auftrag „Erziehungsberechtigte“ haben, kann es eigentlich keine Zweifel daran geben, dass sie dennoch die „förderwirtschaftlichen Nutznießer“ sind.

 Wir wollen dies – rein vorsorglich – thematisieren, weil an dieser „Schnittstelle“ Skeptiker „intervenieren“ könnten, ob Genossenschaften überhaupt für Schulen infrage kämen.

Wir haben keinerlei Zweifel daran, dass Genossenschaften für Schulen und Bildungsinitiativen nicht nur als „Rechtsform“ stimmig sind, sondern auch am besten die Sicht „Kooperation statt Konkurrenz“ zum Ausdruck bringen. …

Kooperation ist ein „Wert“, eine Haltung, eine Überzeugung, wie Menschen – wozu natürlich auch die Kinder zählen - zu leben wünschen.

Ohne das zu vertiefen:

·       Die Grundhaltung unserer Gesellschaft ist (noch) recht weit von diesem „Wert“ (Kooperation) entfernt.

So gesehen, könnten Eltern (und deren Kinder) durchaus auch mit solchen Bildungskonzepten ein Stück „Leben in Kooperation“ realisieren wollen, das (noch) abseits vom „Mainstream“ steht. …

Von dieser (konsequenten) Idee scheinen „Genossenschaftsverbände“ eher (noch)  entfernt zu sein. …

Hier konnten nur einige Hinweise gegeben werden. Entscheidend ist jetzt, dass die zahlreichen bildungs- und schulpolitischen Konzepte – aus ihrer Sicht – beginnen deutlich Forderungen zu formulieren, um zu vermeiden, dass aus „Unkenntnis“ der Strukturen, Enttäuschungen oder Missverständnisse erwachsen, die die jetzt wichtigen neuen Bildungskonzepte zeitlich verzögern oder zu ungewollten Kompromissen führen. Die Genossenschaftsverbände sollten „Farbe“ bekennen, wie sie wirklich zu einem „Kooperativen Wandel“ stehen …

   Kooperation – Ist die geniale Erfindung des nachhaltigen Vorteils!

Redaktion: Fachgruppe GenoFAQ - im SmartCoop ForschungsInstitut (SCFI) des MMW (Bundesverband der Cooperations- und Genossenschaftswirtschaft) i.V.m. Experten aus der Kooperations-Theorie und -Praxis.

 Kontakt: gks@menschen-machen-wirtschaft.de

Unsere Berater für Genossenschaftsfragen: DEGP Deutsch-Europäischer Genossenschafts- u. Prüfungsverband e.V. (info@degp.de) und der CoopGo Bund Freier Genossenschaften (gw@coopgo.de)

Unsere Berater für QuantenManagement: QuantenInstitut (IWMC Internationale Wissenschafts-u. MedienCooperation) info@quanteninstitut.de

 

  

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